Altenkunstadt
Bauausschuss

Grünes Licht für Seniorenwohnungen und Sozialstation

Der demografische Wandel lässt die Gesellschaft immer mehr altern. Barrierefreie Wohnungen und geeignete Pflegeangebote sind vonnöten. Das Ebensfelder Bauunternehmen Raab und der Lichtenfelser Kreisve...
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In der Theodor-Heuß-Straße entstehen 19 Seniorenwohnungen mit Gemeinschaftsraum, Tagespflege und Sozialstation.  Foto: Stephan Stöckel
In der Theodor-Heuß-Straße entstehen 19 Seniorenwohnungen mit Gemeinschaftsraum, Tagespflege und Sozialstation. Foto: Stephan Stöckel

Der demografische Wandel lässt die Gesellschaft immer mehr altern. Barrierefreie Wohnungen und geeignete Pflegeangebote sind vonnöten. Das Ebensfelder Bauunternehmen Raab und der Lichtenfelser Kreisverband der Caritas folgen dem Trend: In der Theodor-Heuß-Straße werden 19 barrierefreie Seniorenwohnungen mit Gemeinschaftsraum, Tagespflege und Sozialstation, verteilt auf vier Gebäude, entstehen.

Der Bauausschuss gab am Dienstagabend grünes Licht für das 4,2 Millionen Euro teure Vorhaben. Das erste Haus, die Tagespflege der Caritas, soll Ende 2020, das letzte, ein Haus mit Seniorenwohnungen, im März 2021 bezugsfertig sein.

Gemeinderat und Bauausschuss hatten das Vorhaben bereits im Juli dieses Jahres einhellig begrüßt. Nachdem eine Bauvoranfrage positiv beschieden worden war, reichte die Firma Raab, die als Bauherr fungiert, einen Bauantrag ein, dem eine modifizierte Planung zugrunde liegt. "Die Tagespflege ist schmaler und niedriger als im ursprünglichen Entwurf. Das Gebäude ist dem fränkischen Baustil Altenkunstadts angeglichen. Das zunächst geplante Flach- oder Walmdach wird durch ein Satteldach ersetzt", erläuterte Architektin Julia Raab.

Laubengänge und Innenhof

Die vier Gebäude - die Tagespflege ist dreistöckig, die anderen Gebäude sind jeweils zweistöckig - umrahmen einen Innenhof. Laubengänge verbinden die Wohnungen entlang des Innenhofes. Für die Sozialstation und die Tagespflege sind elf Stellplätze vorgesehen, zudem werden acht Carports gebaut und zwei Behindertenparkplätze ausgewiesen.

Entstehen soll das Vorhaben auf einem rund 5700 Quadratmeter großen Areal in der Theodor-Heuß-Straße. Vorne, entlang der Straße, befinden sich derzeit die Parkplätze, die die Raiffeisenbank Obermain Nord für ihre Mitarbeiter im Zuge ihres Erweiterungsbaus vorübergehend geschaffen hat, weiter hinten eine Brachfläche, auf der die vier Häuser gebaut werden sollen. Der vordere Teil bleibt vorläufig unbebaut. Hier soll in einem zweiten Bauabschnitt ein giebelständiges Gebäude errichtet werden, das sich in die nähere Bebauung einfügt. Denkbar wäre Raab zufolge die Einrichtung eines Dritte-Welt-Ladens.

"Die Größe der Wohnungen schwankt zwischen 41 und 79 Quadratmetern. Es handelt sich um Eigentumswohnungen, die von den Eigentürmern wieder vermietet werden können", teilte Raab auf Nachfrage von Dritter Bürgermeisterin Almut Schuhmann mit.

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