Rödental

Grünes Licht für einen Markt

Der Stadtrat ebnete bei seiner jüngsten Sitzung den Weg zum Bau eines Marktes im Baugebiet "Rödental-Mitte-Zentrum". Nach Abwägung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange wurde die Änderung...
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Der Stadtrat ebnete bei seiner jüngsten Sitzung den Weg zum Bau eines Marktes im Baugebiet "Rödental-Mitte-Zentrum". Nach Abwägung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange wurde die Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes einstimmig gebilligt. Einwände der Bürger lagen nicht vor.

Der bisherige Edeka-Markt soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Die bisherige Verkaufsfläche wird von 1600 auf 2545 Quadratmeter vergrößert und es entstehen 95 Kundenstellplätze. Ein Gutachten hat ergeben, dass eine Lärmverträglichkeit mit der anliegenden Wohnbebauung bestehe.

Stadträtin Jutta Franz (FW) mahnte die Erstellung von Fahrradstellplätzen an. Ende März soll der Abbruch des bestehenden Gebäudes beginnen und bis Ende des Jahres soll der neue Markt erstellt sein. Laut Betreiber bleiben die Arbeitsplätze erhalten.

Feuerwehrhaus wird gebaut

Auch zu einer weiteren Baumaßnahme gab der Stadtrat seine Zustimmung, nachdem der Planer Martin Göhring das Vorhaben erläutert hatte. Das schon längere Zeit auf der Wunschliste stehende Feuerwehrhaus in Mittelberg kann gebaut werden. Es umfasst unter anderem vier Stellplätze, einen Büroraum, Damen- und Herrenumkleiden, ein von außen auch für die Bevölkerung zugängliches behindertengerechtes WC und eine Photovoltaikanlage. Die Kostenschätzung beträgt 1,146 Millionen Euro bei einer staatlichen Förderung mit 258 000 Euro. Die Verwaltung wurde beauftragt, den Zuschussantrag bei der Regierung von Oberfranken zu stellen. Der Bau soll 2021 vollendet sein.

Die Kommandanten der Feuerwehr Steinrod, Jürgen Thamm und Marcel Weinhold, wurden bestätigt, nachdem Kreisbrandrat Manfred Lorenz keine Einwände erhoben hatte.

Der Stadtrat nahm Kenntnis vom Bericht 2018 der örtlichen Rechnungsprüfung der Stadtwerke, stellte ihn fest und erteilte Entlastung. Das Jahresergebnis wird auf die neue Rechnung übertragen und der Wirtschaftsplan 2020 genehmigt.

Auf Bitten der FW, vorgetragen von Stadtrat Hans-Joachim Lieb, sollte sich die Stadt mit der Errichtung eines öffentlichen Bücherschrankes beschäftigten. Als Standort schlug Stadtrat Thomas Lesch (SPD) das Umfeld des Rathauses oder den Bahnhof Oeslau vor. Auch soll sich die Stadt auf Ansinnen von Stadtrat Elmar Palauneck (CSU) mit einer Zukunftswerkstatt auseinandersetzen, wobei Stadträtin Jutta Franz (FW) wissen ließ, dass man sich im Jugendparlament damit beschäftigen werde. dav

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