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Eltmann

Großer Spaß für die Vierbeiner

Zum Abschluss der Badesaison veranstaltete die Wasserwacht ein Hundeschwimmen im Eltmanner Freibad.
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Wer ist schneller? Sophia Swatschek aus Zeil schwamm mit ihrer Gwendolyn um die Wette.  Fotos: Christian Licha
Wer ist schneller? Sophia Swatschek aus Zeil schwamm mit ihrer Gwendolyn um die Wette. Fotos: Christian Licha
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In einen wahren Rummelplatz für Vierbeiner verwandelte sich am Samstag das Freibad in Eltmann. Traditionell zum Ende der Badesaison veranstaltete die Wasserwacht Eltmann ihr Hundeschwimmen, das wieder zahlreiche Besucher anlockte.

In zwei Becken konnten die Hunde nach Herzenslust planschen und nach ihren Spielzeugen jagen. Ein Stammgast, der von Anfang an bei jedem Hundeschwimmen dabei ist, ist der Rüde Ivan. Während der gesamten Veranstaltung schwamm er sehr routiniert und unermüdlich, um seinen "Leuchtturm" aus dem Nichtschwimmerbecken zu "retten", den zuvor sein Frauchen hineingeworfen hatte.

Das junge Australian-Shepherd-Hundemädchen Gwendolyn freute sich, dass sogar sein Frauchen Sophia Swatschek mit ins Wasser ging. Gemeinsam schwammen sie um die Wette, wer wohl zuerst das Quietsch-Spielzeug im kühlen Nass erreichen würde.

Einige Hunde trauten dem Frieden nicht so recht und konnten sich nicht damit anfreunden, ins Wasser zu springen. Dafür wurden am Ufer zahlreiche tierische Kontakte geknüpft. Viele gingen schwanzwedelnd aufeinander zu, wie zum Beispiel auch Idefix, der jeden anderen Vierbeiner freudig begrüßte.

Extra aus dem fernen Volkach angereist war Martina Klinger mit ihrem Flat Coated Retriver Lios. Der dreijährige Rüde ist ein Temperamentsbündel und braucht viel Platz, um sich an Land und im Wasser austoben zu können. Aus diesem Grund nahm sein Frauchen auch die knapp 50 Kilometer Wegstrecke auf sich, denn ähnliche Veranstaltungen in ihrer Heimat seien zu sehr überlaufen, berichtete sie: "In Eltmann hat man den Überblick und es herrschte eine sehr familiäre Atmosphäre."

Auch einen ganz besonderen Gast konnten die Verantwortlichen der Wasserwacht empfangen. Der Haßfurter Staatssekretär a. D. Albert Meyer war eigens nach Eltmann gekommen, um dem tierischen Treiben zuschauen zu können. In jungen Jahren hatte der heute 93-Jährige selbst einmal einen Hund. Später, während seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Landtagsabgeordneter und Finanzstaatssekretär, habe ihm dann aber die Zeit gefehlt, sich um einen eigenen Hund zu kümmern, berichtete der rüstige und aktive Senior. In Eltmann fand der Hundeliebhaber genügend vierbeinige Gesellen, denen er Streicheleinheiten zukommen lassen konnte. So zum Beispiel der erst vier Monate alten Maja, die mit ihrem Herrchen André Sauerschell aus Oberschwappach gekommen war. Sichtlich genoss die Schweizer Sennenhündin die Zuwendung des ehemals hochrangigen Politikers.

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