Stadtsteinach
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Großer Andrang beim Tag der offenen Tür in der "Wölkchengruppe"

Nun ist die zweite Kinderkrippengruppe in Stadtsteinach endgültig fertig. Architekt Andre Werner übergab am Samstag den symbolischen Schlüssel für die neuen Räume der "Wölkchengruppe" im unteren der S...
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Schlüsselübergabe für die zweite Kinderkrippen-Gruppe in Stadtsteinach. Von links: Die Betreuerinnen Jaqueline Dörfler und Lena Petzet, Leiterin Beate Ott, Dekan Hans Roppelt, Bürgermeister Roland Wolfrum, Architekt Andre Werner und Landrat Klaus Peter Söllner. Foto: Klaus Klaschka
Schlüsselübergabe für die zweite Kinderkrippen-Gruppe in Stadtsteinach. Von links: Die Betreuerinnen Jaqueline Dörfler und Lena Petzet, Leiterin Beate Ott, Dekan Hans Roppelt, Bürgermeister Roland Wolfrum, Architekt Andre Werner und Landrat Klaus Peter Söllner. Foto: Klaus Klaschka

Nun ist die zweite Kinderkrippengruppe in Stadtsteinach endgültig fertig. Architekt Andre Werner übergab am Samstag den symbolischen Schlüssel für die neuen Räume der "Wölkchengruppe" im unteren der Salem-Gebäude an Bürgermeister Roland Wolfrum für die Stadt Stadtsteinach und Dekan Hans Roppelt für die katholische Kirchenstiftung, Kindergartenleiterin Beate Ott und die beiden Betreuerinnen der Gruppe, Lena Petzet und Jaqueline Dörfler.

Dekan Roppelt segnete die neuen Räume mit tatkräftiger Hilfe der Kinder aus der Kindertagesstätte am Lehentaler Weg, die auch mit zwei Liedern die Feier gestalteten. Die neue Krippe war zur Eröffnung total überfüllt; das Interesse, die neuen Räume beim Tag der offenen Tür kennenzulernen, war groß.

Überhaupt, so Bürgermeister Roland Wolfrum, besteht in Stadtsteinach eine große Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen. Deshalb habe der Stadtrat auch schnell gehandelt und die Anlage einer weiteren Krippe beschlossen. Dies sei im Kindergarten aus räumlichen Gründen nicht möglich gewesen, ein Anbau hätte sehr viel Geld gekostet. Beim gedanklichen Durchforsten der Leerstände in der Stadt sei man dann auf das Erdgeschoss im unteren der Salem-Gebäude gekommen. Mit dem Eigentümer und der katholischen Kirchenstiftung als Betreuer der Kinderbetreuung sei man auch schnell einig geworden.

Architekt Andre Werner habe nicht nur die Planung in kürzester Zeit bewerkstelligt, sondern auch den Bau konsequent vorangetrieben. Die zweite Kinderkrippe sei zwar vom eigentlichen Kindergarten ausgelagert, jedoch habe man im Salem-Gebäude eine schnelle und gute Lösung gefunden.

Zudem auch eine relativ günstige. Für die kleinkindgerechte Umgestaltung der Räume sind Kosten von 100 000 Euro angefallen, inklusive der Ausstattung. Ein Anbau auf dem knappen Gelände des Kindergartens am Lehentaler Weg hätte wohl an die zwei Millionen Euro gekostet.

Für alle Kinder offen

Dekan Hans Roppelt legte seiner Ansprache zur Weihe der Krippe die Passage aus dem Markusevangelium zugrunde, in der es heißt "Lasset die Kinder zu mir kommen" und legte Wert darauf, dass die Krippe, obwohl durch die katholische Kirche betrieben, für alle Kinder offen sei.

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