Trossenfurt

Große und kleine Projekte stehen an

Bürgermeister Thomas Sechser informierte die Trossenfurter und die Hummelmarterer über geplante Vorhaben.
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Als kommendes Projekt steht die Umgestaltung des Kirchenvorplatzes in Hummelmarter an. Das Gebäude, das hier auf einem Archivbild in der Mitte zu sehen ist, wurde mittlerweile schon abgerissen.  Foto: Christian Licha
Als kommendes Projekt steht die Umgestaltung des Kirchenvorplatzes in Hummelmarter an. Das Gebäude, das hier auf einem Archivbild in der Mitte zu sehen ist, wurde mittlerweile schon abgerissen. Foto: Christian Licha

Christian Licha Groß war das Interesse an der Bürgerversammlung für die Orte Trossenfurt und Hummelmarter. Über 50 Bürger, darunter auch viele junge Leute, kamen in die Brauereigaststätte Roppelt, um sich aus erster Hand informieren zu lassen. Neben Bürgermeister Thomas Sechser waren Zweiter Bürgermeister Hans Albert (beide CSU), die Dritte Bürgermeisterin Sabine Weinbeer (FW) und einige Gemeinderäte anwesend.

Neben der laufenden Umgestaltung des Kirchenvorplatzes in Hummelmarter gibt es dort noch eine weitere Baustelle, die aber zurzeit stillsteht. Nach dem Abbruch des ehemaligen Moser-Anwesens im Zuge der Dorferneuerung soll dort ein kleines Mehrzweckgebäude gebaut werden, in dem Feuerwehrgerätschaften untergebracht werden sollen und das auch als Versammlungsraum dienen soll. In dem Gewölbekeller auf dem Grundstück hat jedoch eine einzige Fledermaus ihr Zuhause. Da diese Tiere besonders geschützt sind, laufen schon seit einiger Zeit Gespräche mit den zuständigen Fachbehörden, um eine geeignete Lösung zu finden.

Die Substanz der Aussegnungshalle im Friedhof Trossenfurt ist durch große Risse stark beeinträchtigt. Hier stehe eine Sanierung oder ein Neubau an, so Bürgermeister Sechser, der ein neues Gebäude aus wirtschaftlichen Gründen favorisiert. Auf dem Friedhof wurde in der Vergangenheit eine Thuja-Hecke herausgenommen und durch langsamer wachsende Stauden ersetzt. Die überwiegende Meinung der Besucher in der Bürgerversammlung war, dass die Neugestaltung gut gelungen sei, auch wenn man sich erst daran gewöhnen müsse.

Pläne für Deponie

Voraussichtlich in einem halben Jahr werde der Gemeinde die Genehmigung vorliegen, die alte Erdaushubdeponie in Trossenfurt wieder benutzen zu dürfen. Das Verfahren laufe zwar noch, aber der Bürgermeister ist guter Dinge, dass es zu einem erfolgreichen Abschluss kommt. Bauherren können dann reinen und unbelasteten Erdaushub dort anliefern.

Konkrete Pläne liegen für den Neubau der Staatsstraße 2274 und des Geh- und Radweges zwischen Trossenfurt und Eltmann vor. Sechser spricht von einem Mammutprojekt, das enorme Erdbewegungen verlange und mit mindestens zehn Millionen Euro veranschlagt sei. Die geplante Trasse durchquert jedoch ein Wasserschutzgebiet der Stadt Eltmann, so dass hier noch besondere Lösungen gefunden werden müssen, die sich eine Zeit hinziehen werden.

Moniert wurde von einer Versammlungsteilnehmerin der Zustand der Klingenstraße in Trossenfurt. Bürgermeister Sechser stellte klar, dass es bekannt sei, dass einige Siedlungsstraßen aus den 1960er/1970er Jahren saniert werden müssen. Das mache vorläufig jedoch wenig Sinn, denn in den nächsten zwei Jahren solle dort auch ein Glasfaseranschluss verlegt werden, und vorher die Straße zu machen, sei nicht vermittelbar, sagte er.

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