Oberaurach

Große Aufgaben für Oberaurach

Die Gemeinde im Steigerwald soll nun die Ergebnisse der abgeschlossenen Flurneuordnung umsetzen.
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Standesgemäß an einem Apfelbaum in der Gemarkung Kirchaich nahe Nützelsbach wurden die Dokumente des Bewirtschaftungs- und Sicherungskonzepts im Rahmen der Flurneuordnung offiziell übergeben. Das Foto zeigt (von links) Bauhofleiter Marcus Tropper, Martin Husslein (Untere Naturschutzbehörde), Carina Graser (Liegenschaftsverwaltung), Baudirektorin Dorit Bollmann, TG-Vorsitzenden Rainer Väth, Bürgermeister Thomas Sechser sowie die TG-Vorsitzenden Manfred Maier, Martin Eichholz und Konrad Väth.  ...
Standesgemäß an einem Apfelbaum in der Gemarkung Kirchaich nahe Nützelsbach wurden die Dokumente des Bewirtschaftungs- und Sicherungskonzepts im Rahmen der Flurneuordnung offiziell übergeben. Das Foto zeigt (von links) Bauhofleiter Marcus Tropper, Martin Husslein (Untere Naturschutzbehörde), Carina Graser (Liegenschaftsverwaltung), Baudirektorin Dorit Bollmann, TG-Vorsitzenden Rainer Väth, Bürgermeister Thomas Sechser sowie die TG-Vorsitzenden Manfred Maier, Martin Eichholz und Konrad Väth. Foto: Christian Licha

Mit der Übergabe des Bewirtschaftungs- und Sicherungskonzepts an die Gemeinde Oberaurach endete das Projekt Flurneuordnung. Baudirektorin Dorit Bollmann, die Sachgebietsleiterin für Landespflege am Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken in Würzburg, überreichte an Bürgermeister Thomas Sechser die Nachschlagwerke mit Empfehlungen zu den Pflegemaßnahmen an den ökologisch wichtigen und landschaftsprägenden Strukturen. Die Daten sind gleichzeitig die Grundlage für das entstehende Ökoflächen-Kataster.

Rund 43 Hektar

Die Konzepte für die Orte Oberschleichach, Unterschleichach, Neuschleichach, Tretzendorf, Trossenfurt, Hummelmarter, Fatschenbrunn, Kirchaich und Dankenfeld umfassen rund 43 Hektar Fläche. Diese teilt sich in circa 26 Hektar für Ausgleichsmaßnahmen und gut 17 Hektar an freiwilligen Maßnahmen auf. Die Pflegeempfehlungen sind darauf ausgerichtet, die angestrebte ökologische Qualität der Flächen zu erlangen und dauerhaft zu erhalten.

Vielfältig und kleinteilig

Die Landschaft in Oberaurach sei vielfältig und kleinteilig mit vielen Wald- und Wiesenflächen, stellte Bollmann als Ergebnis der Arbeit fest. Besondere Themen sind zum Beispiel in Trossenfurt der Quellschutz, der auch den Wasserrückhalt in der Fläche beinhaltet. In Hummelmarter liegt der Schwerpunkt auf Amphibien. Dort gibt es viele hochwertige Arten, die es gilt, dauerhaft zu erhalten.

Mit der offiziellen Übergabe geht der Unterhalt der Anlagen nunmehr auf die Gemeinde Oberaurach über. Bürgermeister Thomas Sechser bezeichnete dies als Mammutaufgabe, die nur nach und nach umzusetzen sei. Gleichzeitig betonte das Gemeindeoberhaupt aber auch, dass man sich dieser Verantwortung stellen werde, und dankte gleichzeitig den vielen Landwirten, die Hege- und Pflegearbeiten übernehmen.

"Mit allen Beteiligten lief die Zusammenarbeit hervorragend", hob Bürgermeister Sechser hervor und lobte auch die Einsatzbereitschaft der Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaften (TG), Konrad Väth (Unterschleichach und Neuschleichach), Manfred Maier (Tretzendorf und Trossenfurt), Martin Eichholz (Hummelmarter und Fatschenbrunn), Rainer Väth (Kirchaich und Danken-feld) sowie Hubert Schrauth (Oberschleichach). Ebenfalls sehr unkompliziert sei die Verständigung mit Martin Husslein als Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Haßberge in Haßfurt verlaufen.

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