Coburg
Weidhausen.infranken.de  Die Weidhäuser Sozialdemokraten bewerten den Mitgliederentscheid als positiv.

"GroKo" bietet weiter Stoff für Debatten

"2017 war geprägt durch die Bundestagswahl. Auch bei uns im Ortsverein gab es verschiedene Meinungen und Diskussionen pro und kontra GroKo", erinnerte Vorsi...
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Zwar tritt MdL Susann Biedefeld (rechts), die Mitglied im Weidhäuser SPD-Ortsverein ist, nicht mehr bei den Landtagswahlen an. Dafür freuen sich die Sozialdemokraten darüber, dass mit Landrat Michael Busch (Vierter von rechts) erneut ein Kandidat aus den Reihen der Weidhäuser Mitglieder zur Verfügung steht. Foto: Alexandra Kemnitzer
Zwar tritt MdL Susann Biedefeld (rechts), die Mitglied im Weidhäuser SPD-Ortsverein ist, nicht mehr bei den Landtagswahlen an. Dafür freuen sich die Sozialdemokraten darüber, dass mit Landrat Michael Busch (Vierter von rechts) erneut ein Kandidat aus den Reihen der Weidhäuser Mitglieder zur Verfügung steht. Foto: Alexandra Kemnitzer
"2017 war geprägt durch die Bundestagswahl. Auch bei uns im Ortsverein gab es verschiedene Meinungen und Diskussionen pro und kontra GroKo", erinnerte Vorsitzender Bernd Faber. Es sei nun an der Zeit, die Minister ihre Arbeit machen zu lassen und ihnen das Vertrauen auszusprechen.
Rückblickend ging Faber auf die besonderen Vorkommnisse des letzten Jahres ein: Er ging auf den Ausflug nach Kassel und das traditionelle Sommerfest im Zimmleshof ein. Die Mitglieder beteiligten sich an verschiedenen kulturellen und gemeindlichen Veranstaltungen. Heuer ist ein Ausflug ins Fränkische Weinland mit einer Schifffahrt am 7. Juli geplant. Aufgrund von Renovierungsarbeiten entfalle allerdings das Sommerfest.
Auch wenn MdL Susann Biedefeld, die Mitglied im Weidhäuser SPD-Ortsverein ist, nicht mehr bei den Landtagswahlen antrete, stehe mit Landrat Michael Busch erneut ein Kandidat aus den Reihen der Weidhäuser Mitglieder zur Verfügung. Ihm sagte der Vorsitzende die Unterstützung des Ortsvereins zu. Schon jetzt werde auch an der Kandidatenliste für die Gemeinderatswahlen 2020 gearbeitet.
Faber sprach von einer sehr guten Auslastung der ausgewiesenen Baugebiete. Neu komme heuer als größtes Projekt die "Mühlleite" dazu. Einig war sich der Gemeinderat darüber, die Jugendpflegerin als Ganztageskraft zu beschäftigen. Wichtig für die Jugendarbeit sei das Jugendzentrum. Das einstige "Anstatt-Museum" gehöre dagegen leider der Vergangenheit an, was Faber bedauerte.
Landrat Michael Busch sprach von der erfolgreichen Umsetzung aller Konzepte und Projekte im Landkreis Coburg. Für die Kommunen forderte er eine bessere Finanzausstattung. Den Breitbandausbau in Bayern bezeichnete er als "verbesserungswürdig". Weidhausen profitiere von der Bildungsregion sowie beim öffentlichen Nahverkehr. Hier hätten Gemeinde und Landkreis zu einem besseren Angebot beigetragen, sagte Busch. MdL Susann Biedefeld kritisierte die Pläne der CSU zur Einführung einer neuen Grenzpolizei - wie könne diese eingeführt werden, wo schon in vielen Bereichen Polizeikräfte fehlten, fragte sie. Allein in Coburg würden für den derzeitigen Polizeidienst 30 zusätzliche Kräfte benötigt. Unterm Strich waren sich die Mitglieder einig darüber, dass die politische Diskussion durch den Mitgliederentscheid zur Großen Koalition gewonnen und zugenommen habe. Das hob SPD-Kreisvorsitzender Carsten Höllein als positiv hervor.
Neben den Neuwahlen ehrte der Vorstand auch langjährige Mitglieder: Walter Stephan für 50 Jahre Mitgliedschaft, Irmgard Pientka und Daniela Busch für 30 Jahre sowie Susanne Friedrich, Elke Popp, Susanne Reuß und Ute Faber für 20 Jahre. ake
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