Vestenbergsgreuth
vestenbergsgreuth.inFranken.de  Der Schützenverein feiert mehrere sportliche Erfolge und dankt treuen Mitgliedern.

Greuther treffen so gut wie noch nie

Es läuft beim Sportschützenverein (SSV) Vestenbergsgreuth. Im sportlichen Bereich zeichnet sich die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte ab, und aus dem gesellschaftlichen Leben in der Steigerw...
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Klaus Meyer (l.) mit den Mitgliedern, die seit 50 Jahren zum Verein gehören. Fotos: privat
Klaus Meyer (l.) mit den Mitgliedern, die seit 50 Jahren zum Verein gehören. Fotos: privat
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Es läuft beim Sportschützenverein (SSV) Vestenbergsgreuth. Im sportlichen Bereich zeichnet sich die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte ab, und aus dem gesellschaftlichen Leben in der Steigerwaldgemeinde ist der SSV dank mehrerer stets gut besuchter Veranstaltungen sowieso nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder also, dass Vorsitzender Klaus Meyer in der Jahreshauptversammlung bei bester Laune Bilanz zog und dabei auch gerne seinen verhinderten Sportleiter Christian Fürstenhöfer vertrat.

Vier Luftgewehrmannschaften nehmen derzeit am Wettkampfbetrieb teil, berichtete Meyer, wobei die Erste den ersten Platz in der Gauoberliga belegt und kurz vor dem erstmaligen Aufstieg in die Bezirksliga steht. Auch die vierte Mannschaft, die heuer zum ersten Mal gemeldet wurde, hat den Aufstieg von der C- in die B-Klasse im Visier. Dort wiederum peilt die dritte Mannschaft gerade den Klassenerhalt an, während die zweite Mannschaft momentan Zweiter in der A-Klasse ist. Auch die Luftpistolenschützen machen der Vereinsführung Freude, denn das Team belegt als Aufsteiger derzeit den zweiten Rang in der Gauoberliga.

Damit nicht genug, habe man heuer ebenfalls erstmals in der Vereinsgeschichte die Finalrunde des Gaupokals mit einer gemischten Luftgewehrmannschaft erreicht und dort den dritten Platz belegt, so Meyer weiter. Außerdem haben die Vestenbergsgreuther den Steigerwaldpokal gewonnen, und Sven Zeilinger krönte sich 2018 zum Gaupistolenkönig.

Erfolgreiche Jugendarbeit

Die Basis für diese Erfolge sieht der Vorsitzende in der Jugendarbeit des Vereins. Nachwuchsschützen des SSV haben es schon mehrfach bis zur Teilnahme an der deutschen Meisterschaft gebracht und stützen auch jetzt schon die Erwachsenenteams in den jeweiligen Ligen. Vier Vereinsmitglieder haben sich erst vor kurzem zu offiziellen Übungsleitern ausbilden lassen, um den Jugendlichen beim Training am Sonntagabend noch besser mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können. Die nächste Schülermannschaft steht schon fast in den Startlöchern.

Das Schützenhaus ist am Sonntag aber nicht nur Treffpunkt der Aktiven, sondern es wird auch gekartelt oder einfach bei einem kleinen Dämmerschoppen auf die Woche zurückgeblickt. Dass beim Schützenverein die Geselligkeit groß geschrieben wird, ist im Ort bekannt, und entsprechend groß ist der Zulauf zu Aktionen wie dem Teamcup, dem Weihnachtsschießen mit anschließender Christbaumversteigerung oder dem Königs- und Kerwaschießen sowie der Königsproklamation am Kerwamontag im Festzelt.

Beim Betriebsfest der Firma Martin Bauer fungiert der Schützenverein als Bewirter und bessert dadurch die Finanzen auf, die laut Kassier Rudolf Fürstenhöfer sehr solide sind. Das sei aber auch nötig, denn immer wieder stünden Investitionen an, unter anderem in den Austausch von in die Jahre gekommenen Luftgewehren sowie in neue Luftpistolen, weil in dieser Disziplin zur nächsten Saison eventuell eine zweite Mannschaft gebildet werden soll.

Zum Abschluss der Versammlung stand als Höhepunkt die Ehrung treuer Mitglieder an. Seit 25 Jahren dabei sind Angelika Brandt, Werner Brandt, Benjamin Fochler, Karin Fochler, Alexander Grohganz, Christian Hermann, Klaus Jakob, Holger Klein, Hartmut Meyer, Klaus Meyer, Frank Möhring, Matthias Monzer, Klaus Müller, Otto Neugebauer, Willy Röder, Rudolf Wedel und Frank Werner. Für 50-jährige Mitgliedschaft dankte der Vorsitzende Albrecht Bierlein, Ernst Brandt, Helmut Fürstenhöfer, Werner Geyer, Gerhard Kilian, Günther Link, Konrad Meyer, Fritz Müller, Rudolf Müller, Rudi Rost, Michael Roth, Hans Werner und Michael Wießner. Paul Frömel

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