Graue Maus oder mehr Pepp?

Der Gemeinderat von Dörfles-Esbach suchte und fand Farben für die Emil-Fischer-Grundschule.
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Auf Farbensuche für die Fassade der Emil-Fischer-Grundschule begab sich der Gemeinderat von Dörfles-Esbach zusammen mit der Planerin Marion Setzer.  Foto: Lothar Weidner
Auf Farbensuche für die Fassade der Emil-Fischer-Grundschule begab sich der Gemeinderat von Dörfles-Esbach zusammen mit der Planerin Marion Setzer. Foto: Lothar Weidner
Auf die Farben weiß und grau für die Fassade der Emil-Fischer-Grundschule legte sich der Gemeinderat vor Ort fest. Die Abstimmung erfolgte einstimmig, auch wenn sich im Nachhinein Florian Bertges (CSU) kräftigere Farben gewünscht hätte. "Mehr Pepp", forderte schließlich auch Ratsmitglied Peter Friedel (UBV).
Die Schule wird derzeit für mehrere Millionen Euro saniert. Die Schüler haben ein Ausweichquartier bezogen und können erst ab dem Schuljahr 2018/2019 wieder in die neuen Räume übersiedeln. Das Gremium besichtigte auch die Baustelle. Dabei äußerte die Planerin Marion Setzer: "Es gibt halt immer Überraschungen."


Das kann schimmeln

Eine davon ist die Feuchtigkeit in einem Raum im Untergeschoss, die sich von der Bodenplatte hin zur Wand zieht. Da Schimmelbildung befürchtet wird, ist Handeln angesagt. Eine Lösung wäre die Verwendung dieses Klassenraumes als Abstellraum gewesen. Das wollte der Gemeinderat aber nicht. Stattdessen soll die Ursache ermittelt werden und dann eine Trockenlegung und Abdichtung vorgenommen werden. Wie Setzer weiterhin erläuterte, liegt die Baumaßnahme derzeit im Kostenrahmen - mit 20 000 Euro sogar darunter.


Lösung für Kopiergeld

Der Gemeinderatsbeschluss aus der vorangegangenen Sitzung in Sachen Erhebung von Kopiergeld wurde aufgehoben. Stattdessen wurde in Absprache mit der Schule festgelegt, dass die Gemeinde einen Betrag von bis zu 15 Euro pro Schüler übernimmt und die Eltern erst dann zur Kasse gebeten werden, wenn die Kopierkosten diesen Betrag übersteigende - und zwar nach Einzelabrechnung für jede Klasse. Die Vereinbarung gilt zunächst für ein Jahr. Die bei der Sitzung anwesende neue Rektorin Ulrike Zettelmeier, die sich vorstellte, zeigte sich einverstanden mit dieser Lösung.
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