Wickendorf

"Golden Gate" stand Pate

Die Wickendorfer Musikanten laden an diesem Wochenende zu ihren Traditionsfest ein, diesmal auf einem neuen Festplatz.
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Das im Volksmund als "Golden-Gate-Bridge" bezeichnete Brücklein gab dem Brückenfest seinen Namen. Wegen der Trockenheit kann dieses Jahr aber kein Springbrunnen im Bach installiert werden. Foto: pr
Das im Volksmund als "Golden-Gate-Bridge" bezeichnete Brücklein gab dem Brückenfest seinen Namen. Wegen der Trockenheit kann dieses Jahr aber kein Springbrunnen im Bach installiert werden. Foto: pr
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Am ersten Augustwochenende laden die Wickendorfer Musikanten alle Freunde, Fans und Bekannte zu ihrem Brückenfest ein. Mit viel Aufwand und großer Begeisterung schaffen die eifrigen Vereinsmitglieder und Helfer alljährlich ein besonderes Flair: Zahlreiche Lichterketten, Fackeln, Kerzen, ein aufgestauter Bach mit Unterwasserbeleuchtung und Springbrunnen und mittendrin die im Volksmund genannte "Golden-Gate-Bridge". Über all diesem Ambiente leuchtet weit sichtbar in den bunt illuminierten Kronenweg hinein der Schriftzug "Brückenfest".


Gäste aus Bergisch-Gladbach

Dieses traditionsreiche Fest erfreut sich großer Beliebtheit und so wird auch in diesem Jahr ein reger Zuspruch erwartet. Besonders freuen sich die Musiker, dass auch wieder die Freunde aus Bergisch-Gladbach anreisen. "Heuer gibt es einen neuen Festplatz, deshalb feiern wir Brückenfest 2.0", aber der Stimmung macht das sicherlich keinen Abbruch", so Uwe Thoma, der seit Januar Erster Vorsitzender der Wickendorfer Musikanten ist.
So steht beispielsweise der Bau eines neuen Podiums in der Bachdurchfahrt an oder auch die Einebnung des neuen Festplatzes. Unter der Regie von Zweitem Vorsitzenden Matthias Beetz und mit Unterstützung von Heinz und Holger Heinlein packen die zahlreifen Helfer, unter ihnen auch viele junge Musikanten, tatkräftig mit an.
Nach dem Musikfest im Jahr 1994 war es der damalige Dirigent Helmut Fröba, der darauf drang, doch ein eigenes Fest des Musikvereins ins Leben zu rufen, und so war die Einweihung der Brücke im Süden den Ortes ein willkommener Anlass. Dem Engagement Fröbas und der Vorstandschaft um Vorsitzenden Heinz Heinlein ist es zu verdanken, dass dieses Fest inzwischen zu einem Höhepunkt im Vereinsleben und Ortsgeschehen heranwuchs.
Die Veranstaltung erstreckt sich über zwei Tage. Am Freitag, 3. August, spielt ab 20 Uhr zur Eröffnung die Stadtkapelle Teuschnitz zur Unterhaltung auf. Die Stadtkapelle und die Wickendorfer Musikanten verbinden eine Freundschaft, die mit dem Gemeinschaftskonzert im Jahr 2014 vertieft und intensiviert wurde.
Am Samstag, 4. August, ab 20 Uhr werden die Wickendorfer Musikanten selbst mit ihrer stimmungsvollen Musik wieder für Partylaune bei Jung und Alt sorgen. Die Kapelle ist zu einem beliebten Klangkörper mit zünftiger und moderner Blasmusik über die Landkreisgrenzen hinaus geworden. Zwar werden immer noch die einschlägigen Titel der böhmischen Musik gespielt, aber in erster Linie ist das Programm auf Stimmungs- und Unterhaltungsmusik ausgerichtet. Von klassischer Blasmusik im Stil von Ernst Mosch lässt sich ein Bogen spannen zu Stimmungslieder oder Oldies und Schlagermusik, die jeder kennt und liebt.


Schlager und Rockklassiker

Doch speziell das jüngere Publikum kommt bei den Wickendorfern voll auf seine Kosten, denn topaktuelle Schlagerhits aus den Charts, gepaart mit Rockklassikern, sorgen bei jeder Veranstaltung für eine ausgelassene Stimmung. Die positive Resonanz aus den Reihen der Veranstalter und der gut gefüllte Terminplan bestätigen den eingeschlagenen Weg. Zum "warm up" werden ab 19 Uhr die jungen Wickendorfer unter Leitung von Dirigent Florian Beetz das Publikum erfreuen. Die Jungmusiker waren vor Kurzem in Marienroth zu hören und ernteten viel Applaus und Lob. Ein Grund mehr, das Fest mit besonderem Flair zu besuchen. ut
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