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Gößweinstein baut auf den kleinen Platz

Zu Hause hat Pottenstein noch keinen Punkt abgegeben. Da der TSC heute in Gößweinstein antritt, rechnet sich der gastgebende Kreisliga-Neuling aber etwas aus.
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Felix Pfister erzielte am vergangenen Sonntag gegen Lauf sein viertes Saisontor, dennoch unterlag der SV Buckenhofen in der Bezirksliga zum dritten Mal in Folge.  Foto: Stefan Stark
Felix Pfister erzielte am vergangenen Sonntag gegen Lauf sein viertes Saisontor, dennoch unterlag der SV Buckenhofen in der Bezirksliga zum dritten Mal in Folge. Foto: Stefan Stark

Der SV Buckenhofen peilt nach drei Niederlagen in Folge gegen ein Kellerkind der Bezirksliga die Wende an. Das Schlusslicht der Kreisliga 1 ER/PEG wird unabhängig vom Ergebnis am Sonntag in Großenseebach zu beobachten sein, wo die DJK Kersbach zu Gast ist. Hiltpoltstein und Geschwand/Wolfsberg haben sich kurz vor dem direkten Duell in der Kreisklasse 3 die erste Pleite abgeholt. Diese will Reuth im Spitzenspiel der A-Klasse 3 der SG Leutenbach/Mittelehrenbach zufügen.

Bezirksliga Mittelfranken Nord

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SV Buckenhofen (10.) - FCB-Kickers Nbg. (16.)

Der Aufsteiger startete furios in die Saison und blieb in den ersten sechs Partien ungeschlagen, holte starke 14 Punkte. Doch seit diesem Zeitpunkt läuft es in Buckenhofen nicht mehr rund. Die vergangenen drei Partien gingen mit einem Torverhältnis von 2:11 verloren. Gegen die Bayern-Kickers hat der SVB am Sonntag um 15 Uhr die Chance, das Ruder herumzureißen. Bis auf die Siege gegen den ASV Fürth und die SpVgg Diepersdorf verloren die Nürnberger bislang alle Spiele.

Doch Kickers-Trainer Saim Kök rechnet sich etwas aus: "Meiner Meinung nach wird es ein Spiel auf Augenhöhe. Wir müssen gegen einen kompakt stehenden Gegner in der Offensive geduldig bleiben." Wichtig ist aus Sicht des 33-Jährigen, "dass wir hinten stabil auftreten und wenig Fehler machen". Die Gäste hätten schon vor der Spielzeit gewusst, dass es gegen den Abstieg gehen würde. "Von daher können wir in Ruhe arbeiten, da alle Beteiligten die Situation realistisch einschätzen. Wir sind uns trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle bewusst, dass wir am Sonntag eine extrem wichtige Partie haben", erklärt Kök. ffr

Kreisliga 1 ER/PEG

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FSV Großenseebach (15.) - DJK Kersbach (16.)

Das Kellerduell könnte im Lexikon als Paradebeispiel für ein "Sechs-Punkte-Spiel" dienen. Der Verlierer steht nach der Partie in jedem Fall auf dem letzten Platz. Beim FSV soll am Sonntag um 15 Uhr der Knoten platzen, der jüngste Auftritt vor eigenem Publikum macht Mut. Wäre da nicht die 1:6-Auswärtsklatsche aus der Vorwoche. "Wir waren in beiden Spielen defensiv eingestellt. Beim 2:2 gegen den ATSV zu Hause haben wir unsere Chancen genutzt, in Tennenlohe nicht", erklärt Seebachs Abteilungsleiter Dominik Seeberger.

"In der zweiten Halbzeit sind wir dem Druck der starken Tenennloher Mannschaft erlegen." Nach der Begegnung mit Kersbach, das nach dem ersten Erfolg gegen Hallerndorf (3:0) zuletzt auch einen Rückschlag erlebte (0:5 gegen Oesdorf) und bisher nur sechs Tore erzielt hat, muss der FSV zu Aufsteiger Langensendelbach. "Es werden absolut richtungsweisende Spiele", sagt der 26-Jährige. "Wenn wir in den nächsten Spielen nicht liefern, wird es brutal schwer. Das ist uns allen bewusst." mho

Kreisliga 2 ER/PEG

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SV Gößweinstein (8.) - TSC Pottenstein (5.)

Der TSC kommt am Samstag um 16 Uhr mit Selbstvertrauen in den benachbarten Wallfahrtsort und will seinen Lauf fortsetzen. Allerdings weiß SVG-Trainer Jens Zweck, dass der Gegner bislang nur zu Hause gewonnen hat: "Unser kleiner Platz könnte ein Vorteil sein. Pottenstein war bislang nur auf seinem weitläufigen Rasen stark. Ich denke, dass wir im Kollektiv gut verteidigen müssen, dann ist für uns ein Sieg drin." Nach zuletzt zwei Niederlagen will der SVG schnellstmöglich wieder in die Spur kommen. "Ein Dreier wäre ideal, um sich noch weiter von unten abzusetzen", sagt der 36-Jährige. Den Lokalrivalen bezeichnet er als eingespielte Mannschaft, die mit Trainer Max Held einen torgefährlichen Spieler dazubekommen hat. "Wir müssen unsere Fehler abstellen und uns auf das Einfache besinnen. Das haben wir zuletzt vermissen lassen", erklärt Zweck. uwke

Kreisklasse 2 ER/PEG

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Spvgg Hausen (14.) - SpVgg Effeltrich (11.)

Hausen ist tabellarisch mit Pretzfeld und Burk schon etwas abgeschlagen. Der Gegner morgen um 15 Uhr zählt zu den Vereinen, die die Spvgg einholen muss. "Gegen Effeltrich wollen wir einfach lauffreudiger und aggressiver sein. Das haben wir vergangenes Jahr auch gut gemacht", sagt Hausens Trainer Jörg Welker. Seine Elf hatte ein schweres Startprogramm mit zwei Vereinen aus den Top Vier. "Die Leistung von unserer Seite war nicht gut. Das ist, was mich enttäuscht." Auch der Fitnesszustand seiner Mannschaft könnte besser sein. "Wir waren in der Beziehung fast ein bisschen zu bequem", sagt Welker. Im Derby gegen Heroldsbach am vergangenen Wochenende (0:1) bescheinigten ihm die Zuschauer aber, dass das Team in der zweiten Halbzeit deutlich fitter gewesen sei. Gegen Effeltrich habe er gefühlt zehn Spieler, die ausfallen, "aber das ist keine Ausrede, weil Effeltrich vom Niveau her gleich ist", erklärt der Coach. pia

Kreisklasse 3 ER/PEG

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Hiltpoltsteiner SV (6.). - Geschwand/Wolfsberg (1.)

Sowohl der HSV als auch die SG kassierten am vergangenen Wochenende die erste Saisonpleite. Während sich die Gäste davon beim 5:0 in Eschenau am Mittwoch gut erholt zeigten, hat Hiltpoltstein zur Kirchweih Gelegenheit zur Wiedergutmachung. "In den vergangenen Jahren hatten wir zur Kirwa dankbare Gegner. Die letzte Niederlage ist, glaube ich, lange her", sagt Abteilungsleiter Christian Tauber. Diesmal meint es der Fußballgott zum Fest aber nicht gut mit den Hippos: "Wir gehen personell mit zwei Rotgesperrten und mehreren Verletzten auf dem Zahnfleisch", erklärt Tauber, der einen Punkt gegen den neuen Spitzenreiter daher wie einen Sieg feiern würde. Zumal die Hausherren seit der Fusion Wolfsbergs und Geschwands vor drei Jahren aus sechs Partien gegen die SG nur zwei Zähler entführten. rup

A-Klasse 3 ER/PEG

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SpVgg Reuth (2.) - Leutenb./Mittelehrenb. (3.)

In der Tabelle sind die Spitzenteams nur durch einen Zähler getrennt. Umso stutziger macht es, dass die Gäste die DJK Eggolsheim II am vergangenen Sonntag mit 8:1 vom Sportplatz schossen - eben jene Mannschaft, die der SpVgg Reuth eine Woche zuvor deren erste Saisonpleite zugefügt hatte. "Wir hätten auch klar gewinnen müssen, das Manko war die Chancenverwertung", begründet Trainer Sinan Tosun das 1:2. Obwohl er spielfreie Wochenenden in der Regel als Nachteil sieht, kam es diesmal aufgrund der Niederlage und einiger Verletzter nicht ungelegen. Immerhin tritt sein Team am Sonntag um 15 Uhr gegen die einzige ungeschlagene Elf der Liga an. "Ich hoffe, dass sie es danach nicht mehr ist", sagt Tosun schmunzelnd. rup

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