Lautertal
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Gleich zu Beginn des Jahres 2018 war die Bereitschaft bei einem Großbrand gefordert

Lautertal  — Viele sind sie wahrlich nicht mehr, ihrer Einsatzbereitschaft und dem Willen zu helfen tut dies aber absolut keinen Abbruch. Die Rede ist von der Sanitätsbereitschaft Lautertal. Im Rahmen...
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Für 60 beziehungsweise 35 Dienstjahre wurden vor kurzem bei der BRK-Bereitschaft Lautertal Bruno Heim und Detlef Endres (vorne von links) ausgezeichnet. Respekt vor dieser Leistung zollten Claus Weigand, Ottmar Hinz, Sebastian Straubel, Udo Döhler, Jürgen Beninga, Udo Hoppe und Ingrid Hinz (von links).  Foto: Rebhan
Für 60 beziehungsweise 35 Dienstjahre wurden vor kurzem bei der BRK-Bereitschaft Lautertal Bruno Heim und Detlef Endres (vorne von links) ausgezeichnet. Respekt vor dieser Leistung zollten Claus Weigand, Ottmar Hinz, Sebastian Straubel, Udo Döhler, Jürgen Beninga, Udo Hoppe und Ingrid Hinz (von links). Foto: Rebhan

Lautertal  — Viele sind sie wahrlich nicht mehr, ihrer Einsatzbereitschaft und dem Willen zu helfen tut dies aber absolut keinen Abbruch. Die Rede ist von der Sanitätsbereitschaft Lautertal. Im Rahmen der jüngsten Hauptversammlung konnte Bereitschaftsleiter Ottmar Hinz auf 1360 ehrenamtliche geleistete Arbeitsstunden verweisen, die die neun Aktiven im vergangenen Jahr erbrachten. Der Löwenanteil mit 295 Stunden entfiel wiederum auf die Betreuung der Blutspendetermine in Lautertal und Dörfles-Esbach. Insgesamt konnten durch die Helfer 305 Spender, davon 33 Erstspender, betreut werden.

Anders als bei Feuerwehr und THW müssen sich die Bereitschaften selbst finanzieren. Um ihrem Auftrag nachkommen zu können, waren die Lautertaler Helfer 174 Stunden auf den Beinen, um die notwendigen Mittel zu beschaffen. Weitere Arbeitsstunden wurden unter anderem in Sanitätsdienste, technische Dienste und Ausbildung zum Wohle der Allgemeinheit investiert. Auch ließ die Sanitätsbereitschaft andere Vereine nicht alleine und besuchte deren Feste und Veranstaltungen.

Gleich zu Beginn des vergangenen Jahres war die Bereitschaft beim Großbrand in Breitenau mit einem Verpflegungseinsatz gefordert. Kreisbereitschaftsleiter Claus Weigand sprach von einer "starken Truppe", die in Lautertal beheimatet sei. "Die Bereitschaften, die allesamt sehr vielfältig aufgestellt sind, leisten Enormes", betonte Weigand. Neue Mitglieder zu gewinnen, habe er sich ganz oben auf seine Agenda gesetzt. Udo Hoppe, Bereitschaftsleiter Froschgrund, kritisierte, dass beim dem jüngsten Brand in Unterlauter die örtliche Bereitschaft nicht alarmiert worden sei. "Ihr seid eine kleine, aber sehr, sehr feine Truppe", attestierte BRK-Kreisgeschäftsführer Jürgen Beninga den Lautertalern und fügte bestimmend hinzu: "Die Einsatzbereitschaft ist nicht anzuzweifeln."

Sebastian Straubel, zum Versammlungstermin noch Bürgermeister von Lautertal, brachte zum Ausdruck, dass die Gemeinde voll hinter der Bereitschaft stehe. Anlässlich der 50-Jahrfeier der Gemeinde sei man auch auf die Hilfe der Lautertaler Sanitäter angewiesen. "Da läuft was falsch", meinte Bürgermeister Udo Döhler (Dörfles-Esbach) angesichts der Tatsache, dass die Mitglieder der Bereitschaft über 11 000 Euro sammeln mussten, um überhaupt helfen zu können, und betonte abschließend: "Hier muss dringend etwas geändert werden."

Auf ihre langjährigen Mitglieder kann sich die BRK-Bereitschaft Lautertal verlassen. Geehrt wurden Detlef Endres (für 35 Dienstjahre), Wolf-Detlef Reisinger (40 Dienstjahre), Arno Herrmann (55 Dienstjahre), Bruno Heim (60 Dienstjahre). Martin Rebhan

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