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Gleich dreimal das Ehrenzeichen in Gold verliehen

Gleich drei Feuerwehrmänner erhielten in der Hauptversammlung der Peestener Feuerwehr das Ehrenzeichen in Gold. Stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann übe...
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Im Bild von links: Kommandant Andreas Ott, stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann, Jürgen Schäck, Kreisbrandinspektor Siegfried Zillig, Jürgen Lauterbach, stellvertretender Bürgermeister Klaus Amschler, Gerfried Macht, stellvertretender Kommandant Ludwig Pülhorn und Roland Pichl.  Foto: Rainer Macht
Im Bild von links: Kommandant Andreas Ott, stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann, Jürgen Schäck, Kreisbrandinspektor Siegfried Zillig, Jürgen Lauterbach, stellvertretender Bürgermeister Klaus Amschler, Gerfried Macht, stellvertretender Kommandant Ludwig Pülhorn und Roland Pichl. Foto: Rainer Macht
Gleich drei Feuerwehrmänner erhielten in der Hauptversammlung der Peestener Feuerwehr das Ehrenzeichen in Gold. Stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann überreichte die hohe Auszeichnung an Jürgen Lauterbach, Roland Pichl und Jürgen "Brandy" Schäck.
Die drei Männer engagieren sich schon seit 40 Jahren unentgeltlich für den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst. Dieser endet nicht nach einer Übung oder einem Einsatz, vielmehr ist man rund um die Uhr Feuerwehrmann.
Besonders hervorzuheben ist die Übernahme von Verantwortung in den Reihen der Feuerwehrdienstleistenden. So absolvierte Jürgen Lauterbach die Ausbildung zum Maschinisten, Jürgen Schäck steht als Zweiter Vorsitzender an vorderster Front, und Roland Pichl war jahrelang als Jugendwart tätig und gründete damit die Basis für ein Fortbestehen der Wehr.
Der Feuerschutz, so Jörg Kunstmann, ist eine kommunale Pflichtaufgabe, deren Umsetzung ohne die 3500 Freiwilligen im Landkreis Kulmbach weder organisatorisch noch finanziell zu stemmen wäre. Gerade deshalb sei es wichtig, den Helfern die Wertschätzung der geleisteten Arbeit zu übermitteln.
Stellvertretender Bürgermeister Klaus Amschler zeigte sich stolz, dass in Peesten eine stattliche Anzahl von Jugendlichen in der Feuerwehr aktiv ist. Auch beim Jugendleistungsmarsch auf Kreisebene zeigten die Peestener Gruppen alljährliche gute Leistungen. Wichtig seien die kleinen Dorfwehren auch in Zukunft, denn nur sie hätten die im Ernstfall sehr wichtige Ortskenntnis. Darüber hinaus sei die Feuerwehr in vielen Ortschaften der einzige Verein und somit die Basis für kulturelles Leben. Auch die Lindenkerwa, die sich in den vergangenen Jahren zu einem Besuchermagnet entwickelt hat, wäre ohne die Feuerwehr sicherlich nicht das, was sie ist.
Kreisbrandinspektor Siegfried Zillig warb für die Installation von Rauchmeldern in den Wohnhäusern.
Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde Gerfried Macht aufgrund des Erreichens der Altersgrenze nach 47 Jahren aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Rainer Macht


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