Burgpreppach
Nominierung

GLB will auch Frauen am Ratstisch sehen

Mit der reinen Männerwirtschaft soll's ein Ende haben. Die Gemeinsame Liste Burgpreppach (GLB) hat drei Frauen an die Spitze ihrer Kandidatenliste für den Gemeinderat gestellt. Marion Fleichmann-Hilto...
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Mit der reinen Männerwirtschaft soll's ein Ende haben. Die Gemeinsame Liste Burgpreppach (GLB) hat drei Frauen an die Spitze ihrer Kandidatenliste für den Gemeinderat gestellt. Marion Fleichmann-Hilton, Eva-Maria Weiß und Karina Hofmann treten als Spitzenkandidatinnen an, damit die aktuelle Null-Prozent-Frauenquote am Burgpreppacher Ratstisch endlich ein Ende hat.

Bürgermeister Hermann Niedick war vom CSU-Ortsverband bereits im Oktober einstimmig wieder als Bewerber um den Posten im Rathaus nominiert worden. Und er hatte damals betont, wie wichtig ihm die Unterstützung durch die Gemeinsame Liste ist. Für die Gemeinderatswahl hat er sich nun ans hintere Ende der 24 Namen umfassenden Liste platzieren lassen; direkt vor ihm die weiteren aktuellen GLB-Gemeinderäte Reinhold Klein (zugleich Dritter Bürgermeister), Klaus Wichler, Bertram Reuß, Markus Hahn und Rainer Schüll. Bei einer Wiederwahl würden sie also das Feld von hinten aufrollen. Für die GLB engagieren sich Vertreter von CSU, SPD, Bürgerwohl und Hohnhäuser Liste aus allen Ortsteilen des Marktes, aber auch einige freie Kandidaten.

Mehr Miteinander

Aktuell gibt es eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Burgpreppacher Rat. Die GLB stellt - den CSU-Bürgermeister nicht eingerechnet - acht Mandatsträger am Ratstisch, Gemeinwohl ist mit vier Ratsmitgliedern vertreten. Den Wunschgedanken, diesmal alle Gruppierungen im Markt unter einen Hut zu bringen, musste die Gemeinsame Liste indes begraben, denn mit der Gruppierung Gemeinwohl werden auch bei der Wahl im kommenden März wieder Gegenkandidaten antreten.

Ankündigungen zufolge soll das Hickhack früherer Jahre aber aus dem Wahlkampf und der Gemeindepolitik verschwinden. So wollen GLB und Gemeinwohl laut Manuel Merkle, der die Nominierungsversammlung leitete, gemeinsam Informationsveranstaltungen vor der Wahl anbieten. Bei dem Urnengang solle es um Persönlichkeiten und um Sachthemen gehen. Man will zu den Wahlkampfveranstaltungen externe Referenten laden und Themen ansprechen, die in der Kommune und in der Region aktuell sind. eki

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