Harsdorf

Glasfaser bald bis ins Rathaus?

Der Harsdorfer Gemeinderat befürwortet den raschen Anschluss, er darf nur nicht mehr als 20 000 Euro kosten.
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Das Harsdorfer Rathaus soll ans Glasfasernetz angeschlossen werden - wenn die Kosten nicht ausufern. Foto: privat
Das Harsdorfer Rathaus soll ans Glasfasernetz angeschlossen werden - wenn die Kosten nicht ausufern. Foto: privat

Mit Hilfe einer staatlichen Förderung soll das Harsdorfer Rathaus mit einem Glasfaseranschluss versehen werden. Darauf verständigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Die Kosten sollten jedoch 20 000 Euro nicht überschreiten, hieß es.

Ansonsten bestimmten zahlreiche Bauangelegenheiten den Verlauf der Sitzung. So erteilte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen für eine bereits erfolgte Aufschüttung eines landwirtschaftlichen Grundstücks. Dabei handelte es sich um eine kommunale Maßnahme im Zuge des Ausbaus der Gemeindeverbindungsstraße von Zettmeisel nach Altenreuth.

Keine Einwände hatte das Gremium auch gegen den Neubau eines Einfamilienhauses im Ortsteil Hettersreuth.

Regionalbudget nutzen

Bürgermeister Günther Hübner (CSU) verwies weiter auf das Regionalbudget entlang der integrierten ländlichen Entwicklungsachse (Ile) "Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland". Er regte an, daraus Mittel zu beantragen, um eine bessere Beschilderung der Freizeitwege in Richtung der Nachbarkommunen zu erreichen.

Einverständnis bestand mit den Festlegungen, die der Bauausschuss bei einem Ortstermin getroffen hatte. So kam man zum Ergebnis, die gemauerten Wände der Bauhofgarage mit einem Außenputz zu versehen und den Holzbau mit Brettern zu verkleiden. Es werden zwei Sektionaltore eingebaut, der Holzbau erhält ein Schiebetor. Die notwendige Elektroinstallation führt der Bauhof aus.

Auf Ablehnung stieß eine Maßnahme in der Hirtengasse. Hier lag eine Beschwerde einer Hauseigentümerin vor, die beklagt hatte, dass durch den Schulbusverkehr Risse an der Hausmauer entstanden sind. Für den Bauausschusss gab es keine klaren Hinweise, dass die wenigen Busse diese Schäden verursacht haben, zumal auch keine Prüfung der Fundamente vorgenommen wurde. Begrüßt wurde die Aufstellung der Mitfahrbank an der Kreuzung Schulstraße/Hauptstraße. Hier entstehen allerdings weitere Kosten, da noch eine Pflasterfläche geschaffen werden muss.

Völlig defekt ist die Schaufelkette am Gerät des Klärschlammtransportes. Wie Hübner dazu berichtete, sei die Maßnahme dringlich. Frank Schütz von der Malzfabrik sei bereit, die Reparatur bei Bedarf auch mit Unterstützung der Metallbaufirma Schmidt vorzunehmen.

Keine Einigkeit bestand im Bauausschuss zur Ablösung des Leasingvertrags für ein Bauhoffahrzeug. Hier soll der Gemeinderat in Kürze entscheiden, ob auch über die Anschaffung eines E-Autos nachgedacht wird.

Pflanzkasten als Abgrenzung

Am neuralgischen Übergang des Radwegs zur Staatsstraße beim Anwesen Paul Pöhlmann wird vorerst ein Pflanzkasten aufgestellt, um damit eine Weiterfahrt auf dem anschließenden Gehweg zu unterbinden.

Am neu errichteten Regenrückhaltebecken Altenreuth müssen noch eine Einzäunung errichtet und der Auslaufschacht fertiggestellt werden. Hier empfahl der Bauausschuss, zur besseren Absicherung des Verkehrs auf dem öffentlichen Feld- und Waldweg noch eine Leitplanke anzubringen.

Für die Straßenverbreiterung und die Bankettarbeiten in Oberlaitsch sollen Kostenangebote eingeholt werden.

Zur Kenntnis nahm das Gremium, dass die Erschließung für das neue Baugebiet in Zettmeisel zügig vorangeht. Zur Ortsdurchfahrt Haselbach schlug der Bürgermeister vor, zunächst einen Ausbau prüfen zu lassen und einen Antrag auf Förderung zu stellen, da wegen der Stützmauer größere Kosten zu erwarten sind. Falls dies zu keinem Erfolg führt, soll über eine kleinere Sanierung beraten werden.

Auch für die Ortsdurchfahrt Harsdorf soll ein entsprechender Zuwendungsantrag auf den Weg gebracht werden. Bürgermeister Hübner: "Es ist zu hören, dass das Staatliche Bauamt in den nächsten drei bis vier Jahren die Oberfläche sanieren möchte. Dann wäre es sinnvoll, hier am Ball zu bleiben und die Gehsteige und Bordsteine zu sanieren."

Auf Ablehnung stieß die beantragte Errichtung einer Fahrbahnschwelle im Einmündungsbereich des Radwegs in den Lindenweg. Auf die gefährliche Kreuzung soll stattdessen mit einem Verkehrszeichen hingewiesen werden.

Radwege besser beschildern

Was die Beschilderung der Radwege allgemein angeht, hielt Stefan Holzheu (SPD) eine Nachbesserung für ortsunkundige Radler für notwendig.

Bestätigt wurden die neu gewählten Kommandanten der Feuerwehr Harsdorf, Steffen Kretzer und Michel Morck.

Für den Bauhof wird ein Gaswarngerät über die Firma Telle, Bayreuth, zum Preis von 4076 Euro angeschafft.

Bürgermeister Günther Hübner ließ das Gremium noch wissen, dass das Bürgerfest in diesem Jahr ausfällt.

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