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Glänzendes Chrom und ein sattes Motorbrummen für die Azubis

Künftigen Fahrzeugmechanikern und angehenden Meistern, die im Zweiradbereich tätig sind, wird das Herz höher schlagen. Denn das Ausbildungszentrum der Handwerkskammer hat ein wahres Kultmotorrad, eine...
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Männer und Maschine (von links): Berthold "Bertl" Paukner, HWK-Geschäftsführer Thomas Koller, Ausbildungsleiter Stefan Korzendorfer, Meister Markus-Johnny Oehler, Kreishandwerksmeister Jens Beland und Michal Steinbach, Harley-Davidson Deutschland. Foto: Michael Stelzner
Männer und Maschine (von links): Berthold "Bertl" Paukner, HWK-Geschäftsführer Thomas Koller, Ausbildungsleiter Stefan Korzendorfer, Meister Markus-Johnny Oehler, Kreishandwerksmeister Jens Beland und Michal Steinbach, Harley-Davidson Deutschland. Foto: Michael Stelzner

Künftigen Fahrzeugmechanikern und angehenden Meistern, die im Zweiradbereich tätig sind, wird das Herz höher schlagen. Denn das Ausbildungszentrum der Handwerkskammer hat ein wahres Kultmotorrad, eine echte Harley-Davidson im Wert von über 20 000 Euro für die überbetriebliche Ausbildung von Auszubildenden und für die Meisterausbildung erhalten.

Das Motorrad wurde nun zusammen mit zwei Motoren und einem Getriebe von der Firma Bertls Harley-Davidson aus Unterhaid bei Bamberg angeliefert und vom Inhaber Berthold "Bertl" Paukner, seinem Mitarbeiter Markus-Johnny Oehler sowie von Michael Steinbach von Harley-Davidson Deutschland offiziell dem Ausbildungszentrum der Handwerkskammer übergeben. Die Maschine wurde kaum gefahren, sie hat nur zwei Kilometer auf dem Tacho.

Die Freude über die große Spende ist riesengroß bei der Handwerkskammer. Hauptgeschäftsführer Thomas Koller und der Kreishandwerksmeister Jens Beland, die ebenfalls diese Spende auf Rädern entgegen nahmen, zeigten ihre Begeisterung und ihre Dankbarkeit. Der Ausbildungsleiter für Fahrzeugtechnik, Stefan Korzendorfer, besah sich die Harley-Davidson Heritage aus dem Jahr 2008 gleich genau: das Getriebe und die beiden Zylinder, alles in glänzendem Chrom. "An dem Getriebe kann man sehr gut die Funktionsweise erklären", freute sich Korzendorfer. Das Motorrad werde bei der überbetrieblichen Ausbildung zum Einsatz kommen. "Wann hat man schon mal die Gelegenheit, an einer echten Harley zu schrauben?", sagte Korzendorder.

Gutes Material

Dies ist auch im Sinne der Firma Bertls Harley-Davidson aus Unterhaid. "Wir wollen, dass für die Ausbildung gutes Ausbildungsmaterial zu Verfügung steht. Wir können das Rad auch nicht neu erfinden, die Funktion eines Verbrennungsmotors bleibt immer gleich", betonte Berthold Paukner, dem man die Begeisterung für die Harley-Davidson ansah. mst

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