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Gitterbrücke am Jesserndorfer Kindergarten wird zum Sicherheitsrisiko

Eckehard Kiesewetter Jesserndorf/Fischbach — Den Jesserndorfern war die Metallbrücke an der Rückfront des Kindergartens lange schon ein Dorn im Auge. Nun wurde sie behördlich als Sicherheitsrisiko geb...
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Die Gitterbrücke und die Gestaltung des Hangs standen bei einem Ortstermin am Jesserndorfer Kindergarten im Blickpunkt. Foto: Kiesewetter
Die Gitterbrücke und die Gestaltung des Hangs standen bei einem Ortstermin am Jesserndorfer Kindergarten im Blickpunkt. Foto: Kiesewetter
Eckehard Kiesewetter

Jesserndorf/Fischbach — Den Jesserndorfern war die Metallbrücke an der Rückfront des Kindergartens lange schon ein Dorn im Auge. Nun wurde sie behördlich als Sicherheitsrisiko gebrandmarkt. Ein Metallgitter, das einmal den behindertengerechten Eingang sichern sollte, wird "bei Nässe glatt wie eine Eisfläche", monierte Philipp Arnold, der die Jesserndorfer im Stadtrat vertritt. Für ihn sei es ein Rätsel, wie die Zugangsbrücke, die zudem für Erwachsene zu niedrig angelegt ist, um unten hindurch zu gehen, einst von der Baubehörde abgenommen werden konnte.
An der Konstruktion lässt sich kaum mehr etwas ändern, doch zumindest die Rutschgefahr soll umgehend beseitigt werden. "Gefahr erkannt", versicherte Christian Raehse, Leiter des Bauhofs. Er kündigte an, dass auch die Treppen-Holz-Formation am Hang im Freibereich hinter dem Kindergarten verändert werden soll. Mit Sandsteinquadern, die noch im Bauhof liegen, werde sein Bautrupp eine "Art Amphitheater-Situation" herstellen.
Der Bauausschuss besprach weiteren Verbesserungsbedarf. So bat Erzieherin Andrea Schumann um Fliegengitter für die Fenster und ein neues Sonnensegel im Garten, Philipp Arnold warb für die Anschaffung eines Ballfangzauns, weil der Bolzplatz direkt an den Kindergarten angrenzt. Ein scharf getretener Fehlschuss könnte leicht zur Gefahr für die Kindergartenkinder werden.
Bei dieser Gelegenheit ernteten die Jesserndorfer viel Lob für die Eigenleistung und die Pflege öffentlicher Flächen.


Neuer Standort

Ohne Eigenleistung der Bürger wurde dagegen der Spielplatz in Eyrichshof verlegt und mit neuen Geräten aus Robinienholz ergänzt. In der eigenen Schreinerei der Stadt gefertigt, beschränken sich die Materialkosten auf 7000 Euro. Anliegen sei es, jeden Spielplatz individuell auszustatten, erklärte Christian Raehse.
Nahe am Feuerwehrgerätehaus, wo die meisten Veranstaltungen im Dorf stattfinden, und am Radweg gelegen, sei der Spielplatz stark frequentiert, hieß es im Bauausschuss. Das Gremium zeigte sich mit der Neugestaltung sehr zufrieden. "Eine Topleistung", befand Rainer Kaffer.


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