Scheßlitz

Giechburg zeigt künstlerische Sichtweisen auf den Menschen

Insgesamt acht Künstler aus Franken beziehungsweise mit fränkischen Wurzeln haben sich zu einer Gemeinschaftsausstellung auf der Giechburg zusammengefunden....
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Insgesamt acht Künstler aus Franken beziehungsweise mit fränkischen Wurzeln haben sich zu einer Gemeinschaftsausstellung auf der Giechburg zusammengefunden. Der Mensch und seine Gefühlswelten stehen im Zentrum der Arbeiten, die vom 7. bis 30. September im Rahmen der Ausstellung "4 + 4" auf der Giechburg zu sehen sind.
Die kleinformatigen gusseisernen Plastiken des Bamberger Bildhauers Adelbert Heil zeigen das Individuum schwebend inmitten eines phantastischen Kosmos voller Rätsel und Magie. Die Holzfiguren des in Erlangen geborenen und in Berlin lebenden Peter Krönig sind mit ihren ausdrucksstarken und ungeschönten Gesichtern vom Comic inspiriert. Christa Möller aus Bischberg changiert mit ihrer Malerei zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Auch Lucia Scheid-Nam aus Burgkunstadt nutzt die Abstraktion, um das realweltlich geschaute Ursprungsmotiv expressiv zu überformen. Ein stilles Leuchten voller Strahlkraft und archaischer Schönheit vermitteln die Bilder von Johanna Youngok Park aus Nürnberg. Gefühle beim Betrachten ihrer Bilder wecken die Intention von Sejin Kim aus Nürnberg. Nicht die Figuren stehen bei ihr im Vordergrund sondern die teils widersprüchlichen Emotionen, die aus einer Situation entstehen, in der sich Mensch oder Tier befinden. Der ebenfalls in Nürnberg lebende Changhee Nam malt dagegen konsequent gegenständlich. Durch die Wiedererkennbarkeit seiner großformatigen Porträts entsteht unmittelbare Nähe. Der gegenständlichen Malerei hat sich auch Gilbert Peichl aus Lichtenfels verschrieben. Sie stellt für ihn Ausgleich für seine Alltagserlebnisse dar.


Vernissage am Sonntag

Die offizielle Vernissage findet am Sonntag, 3. September, um 17 Uhr auf der Giechburg statt. Musikalisch wird sie von Clavionva Haga Yi begleitet. Die Einführung in die Werke der acht Künstler spricht der Kunsthistoriker Matthias Liebel. Im Rahmen der Internationalen Woche findet am Donnerstag, 28. September, um 18 Uhr ein südkoreanischer Abend als Finissage der Ausstellung statt.
Die Ausstellung ist jeweils Donnerstag bis Sonntag in der Zeit von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
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