Marktschorgast

Gewerbegebiet nimmt nächste Hürde

Die Änderung des Bebauungsplans für das "Gewerbegebiet Marktschorgast Teil B" hat eine weitere Hürde genommen. In der jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Be...
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Die Änderung des Bebauungsplans für das "Gewerbegebiet Marktschorgast Teil B" hat eine weitere Hürde genommen. In der jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange behandelt. Die Pläne werden jetzt nochmals ausgelegt.

Große Klimmzüge musste das Gremium bei seiner Abwägung der vorgebrachten Bedenken und Anregungen nicht machen. So ist klar, dass die von der Autobahndirektion Nordbayern geforderte Bauverbotszone von 40 Metern berücksichtigt wird.

Sowohl das Amt für Ländliche Entwicklung als auch die Nachbarstadt Bad Berneck hatten sich nochmals mit dem geplanten Standort des Regenrückhaltebeckens befasst. Hierzu stellte der Gemeinderat fest, dass dieser hinreichend untersucht wurde. "Es sind keine negativen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt erkennbar."

Die Regenrückhalteanlage hat nach den Worten von Bürgermeister Hans Tischhöfer (FW) die Aufgabe, die bei starkem Regen ankommende Wassermenge zu speichern und langsam wieder abzugeben, das heißt, die Belastung des Grabens und des Knodenbaches auf das zulässige Maß zu reduzieren.

"Keine Verschlechterung"

"Aus der Sicht der Wasserwirtschaft wird durch die Maßnahme keine Verschlechterung des Ist-Zustandes erkennbar", so Tischhöfer.

Ausgeräumt wurden auch die Bedenken des Bayerischen Bauernverbands, der eine grundsätzliche Prüfung gefordert hatte, ob die Ausweisung des Gewerbegebiets überhaupt nötig ist, da landwirtschaftliche Flächen nicht vermehrbar und die Nahrungs- und Futtermittelproduktion unerlässlich seien. Der Gemeinderat verwies auf den bereits rechtskräftigen Bebauungsplan und machte deutlich, dass bereits Interessenten im Rathaus vorgesprochen hätten. Die Notwendigkeit steht für den Marktgemeinderat außer Zweifel.

Auf Zustimmung stieß der Antrag des Brauchtumsvereins Marktschorgast zur Fällung eines Maibaums im Gemeindewald. "Wir freuen uns, dass auch im kommenden Jahr ein Maibaum aufgestellt wird", sagte Bürgermeister Hans Tischhöfer.

Marie-Luise Kollerer (SPD) forderte abschließend, eine Sitzung der "Goldbergsee"- Referenten einzuberufen. Rei.

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