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Gesellenbriefe für zehn neue Metallbauer

Stolz auf ihre Ausdauer und den unbedingten Willen, ein Ziel zu erreichen, dürfen zehn nun ehemalige auszubildende Metallbauer der Fachrichtungen Konstrukti...
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Über die erfolgreich absolvierte Gesellenprüfung im Metallhandwerk freuten sich nicht nur die ehemaligen Auszubildenden, auch Metallinnung, Berufsschule und Prüfungsausschuss zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden.  Foto: Martin Rebhan
Über die erfolgreich absolvierte Gesellenprüfung im Metallhandwerk freuten sich nicht nur die ehemaligen Auszubildenden, auch Metallinnung, Berufsschule und Prüfungsausschuss zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden. Foto: Martin Rebhan
Stolz auf ihre Ausdauer und den unbedingten Willen, ein Ziel zu erreichen, dürfen zehn nun ehemalige auszubildende Metallbauer der Fachrichtungen Konstruktionstechnik und Feinwerkmechanik sein. In einer Feierstunde wurden ihnen vom Obermeister der Metall-Innung Coburg-Neustadt, Oliver Krummholz, die begehrten Gesellenbriefe überreicht.
Ihre Gesellenbriefe konnten in der Fachrichtung Konstruktionstechnik in Empfang nehmen: Jephta Roth (Kern GmbH, Großheirath), Tim Becker (Norbert Dressel Eisenwaren, Weidhausen), Nico Thein und Baris Tekin (Krummholz Stahl- und Metallbau, Coburg), Raphael Zöttlein (Hundt Metallbau GmbH, Untersiemau), Björn Hauck (SSB Stark Stahlbau GmbH, Coburg). Feinwerkmechaniker dürfen sich nennen: Jan Taubmann (Maschinenbau Wagner, Rödental), Christian Hippauf und Hannes Böhm (Werner Lieb GmbH & Co. KG, Rödental) und Johannes Dorn (Geiss AG, Seßlach).
Für Oliver Krummholz steht fest, dass das Handwerk mehr denn je gebraucht wird. Dies zeigt sich nach seinen Worten auch daran, dass die Auftragsbücher der meisten Firmen prall gefüllt sind. Auch musste er einräumen, dass an "allen Ecken und Enden" Fachkräfte fehlen. Erschwerend komme für das Handwerk nach Darstellung des Obermeisters hinzu, dass in den nächsten Jahren viele Mitarbeiter in den Ruhestand gehen werden und diese dann entstehenden Lücken vorerst nicht geschlossen werden können.
Den ehemaligen Auszubildenden rief er zu: "Das Handwerk ist ein sehr sicherer Arbeitgeber und ihr werdet in dieser großen Familie gebraucht." Auch machte er den neuen Gesellen Mut, mehr Verantwortung zu übernehmen und die Meisterprüfung anzugehen. Dies macht nach seinen Worten den Weg frei, einen der zahlreichen Betriebe zu übernehmen, die sonst aus Altersgründen für immer schließen müssten, weil keine Nachfolger vorhanden sind.
Der ehemalige Obermeister Bernd Stadler ergänzte, die Handwerksbetriebe müssten größere Anstrengungen unternehmen, um geeignete Jugendliche für die gehobene Ausbildung gewinnen zu können. "Die beruflichen Ansprüche sind in den letzten Jahren in unserem Bereich stark gestiegen", betonte Stadler. Glückwünsche zur bestanden Prüfung sprachen auch Studiendirektor Nico Höllein (Berufsschule Coburg) und Studienrat Markus Ott (staatl. berufsbildendes Schulzentrum Bamberg) aus. Martin Rebhan
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