Kronach
kronach.infranken.de  Junghandwerker werden in Kronach freigesprochen.

Gesellenbrief als Eintrittskarte

In einer Freisprechungsfeier in der Kreishandwerkerschaft Kronach konnten 37 Junghandwerker von Kreishandwerksmeister Heinrich Schneider freigesprochen und ...
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Freisprechung der Junghandwerker in der Kreishandwerkerschaft Kronach. Mit im Bild Bürgermeister von Kronach und Landratstellvertreter Wolfgang Beiergrößlein (vorne Zweiter von links), Kreishandwerksmeister Heinrich Schneider (vorne Mitte), Vizepräsident der Handwerkskammer Oberfranken, Karl- Peter Wittig (hinten Mitte). Foto: K.-H. Hofmann
Freisprechung der Junghandwerker in der Kreishandwerkerschaft Kronach. Mit im Bild Bürgermeister von Kronach und Landratstellvertreter Wolfgang Beiergrößlein (vorne Zweiter von links), Kreishandwerksmeister Heinrich Schneider (vorne Mitte), Vizepräsident der Handwerkskammer Oberfranken, Karl- Peter Wittig (hinten Mitte). Foto: K.-H. Hofmann
In einer Freisprechungsfeier in der Kreishandwerkerschaft Kronach konnten 37 Junghandwerker von Kreishandwerksmeister Heinrich Schneider freigesprochen und vom Lehrlingsstand in den Gesellenstand erhoben werden.
Aus zehn Handwerks-Berufen kommen die 37 Junghandwerker (siehe unten). "Der Mittelstand ist das tragende Fundament der Wirtschaft und gerade das Handwerk gilt als Garant für Arbeitsplätze und Ausbildung", so Schneider. Den jungen Gesellenbriefinhabern gratulierte der Kreishandwerksmeister. Durch ihre Ausbildung haben sie gelernt, wie man durch Planung, Zielstrebigkeit und Ausdauer ein Ziel erreicht. Mit dem Gesellenbrief stehen überall auf der Welt die Türen offen. "Handwerk hat goldenen Boden! Nie war diese alte Volksweisheit aktueller als in dieser momentan bewegten Zeit", schloss der Kreishandwerksmeister seine Ansprache.
Vizepräsident Karl-Peter Wittig hob die Bedeutung der Handwerksfamilie als Wirtschaftsfaktor im Landkreis Kronach hervor. 1100 Handwerksbetriebe im Landkreis Kronach, die mehr als 5700 Menschen beschäftigen und einen Umsatz von 550 Millionen Euro erwirtschaften, sprächen für sich. Die Ausbildungsbetriebe sorgten für fundierte Ausbildung junger Menschen, die anerkannte Fachkräfte sind und hier im Landkreis bleiben könnten, "denn sie werden in Handwerksbetrieben gebraucht". Zum Abschluss legte er den Junghandwerkern ans Herz: "Das Ende einer Ausbildung markiert immer auch den Anfang einer Karriere." Damit diese erfolgreich verlaufe, "müssen Sie ein Leben lang lernen".
Kronachs Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein überbrachte auch die Grüße von Landrat Klaus Löffler. Der Gesellenbrief sei eine hervorragende Eintrittskarte für den Start in ein erfolgreiches Berufsleben. "Mit ihm in der Hand sind Sie begehrt, denn Unternehmen und Handwerker suchen händeringend nach gut qualifizierten Fachkräften", so Beiergrößlein.
Schneider und Wittig überreichten Gesellenbriefe und Zeugnisse an die erfolgreichen Prüfungsabsolventen. eh
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