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Geschichte zum Leben erweckt

Jerzy Jambor widmete sich im Kräuter-Garten Martin Bauer einem historischen Thema: Den Krummhübler Laboranten oder Riesengebirgslaboranten. Diese lebten in Krummhübel im Riesengebirge, erlebten im 18....
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Jerzy Jambor widmete sich im Kräuter-Garten Martin Bauer einem historischen Thema: Den Krummhübler Laboranten oder Riesengebirgslaboranten.

Diese lebten in Krummhübel im Riesengebirge, erlebten im 18. Jahrhundert ihre Blütezeit und machten ihren Heimatort zur Hauptstadt der Kräuterheilkunde Europas. Unter dem Begriff "Kräuterprodukte aus dem Riesengebirge" wurden Kräuter angebaut, gesammelt und zu Tee, Balsam oder Tinkturen verarbeitet. Wichtig war damals dafür auch Glaskunst im Riesengebirge, denn deren Flaschen dienten als Verpackung für die Kräuterprodukte.

Die bekannteste Riesengebirgspflanze war Arnika. Sie wurde von den Laboranten viel verwendet - neben einer Vielzahl anderer Heilkräuter.

1884 starb der letzte Laborant in Krummhübel. Theodor Fontane setzte den Laboranten mit seiner Erzählung "Der letzte Laborant" ein literarisches Denkmal. red

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