Neuses
Extremsport

Gerstmayer lief drei Marathons innerhalb von acht Wochen

Simone Gerstmayer aus Neuses, die seit diesem Jahr unter den RunningBros Coburg startet, nahm beim Bleilochlauf die Ultradistanz in Angriff. Bei sonnigen 28 Grad führte die Strecke um die Bleilochtals...
Artikel drucken Artikel einbetten
Simone Gerstmayer aus Neuses hatte sichtlich Spaß bei ihren Marathon-Läufen. Foto: privat
Simone Gerstmayer aus Neuses hatte sichtlich Spaß bei ihren Marathon-Läufen. Foto: privat
Simone Gerstmayer aus Neuses, die seit diesem Jahr unter den RunningBros Coburg startet, nahm beim Bleilochlauf die Ultradistanz in Angriff.
Bei sonnigen 28 Grad führte die Strecke um die Bleilochtalsperre in Thüringen, Deutschlands größter Stausee. Die Läufer erwartete eine 48 Kilometer lange und mit 1100 Höhenmeter gespickte Strecke, größtenteils über Feld- und Waldwege, technischen Singletrails - wie der Jägersteig - und bis zu 16-prozentigen Anstiegen.
Es ging vorbei an imposanten Felsen aus Schieferplatten oder auch an Sehenswürdigkeiten wie dem Roten Turm und dem Schloss Burgk. Die letzten sechs Kilometer verliefen asphaltiert und leicht abfallend auf der alten Bahntrasse wieder zurück nach Saalburg zum Kloster, an dem der Start- und Ziel-Bereich war. Dieses erreichte Simone Gerstmayer nach 5:31 Stunden (Platz 17, AK 4.).
Bereits vor zwei Wochen stand sie beim Obermain-Marathon am Start. Ebenfalls bei sonnigem Wetter mussten auf den 42 Kilometer 680 Höhenmeter gemeistert werden. Der Streckenverlauf führte an den Sehenswürdigkeiten des Gottesgartens am Obermain entlang. Von Bad Staffelstein ging es hinauf zum Kloster Banz, weiter zur Basilika Vierzehnheiligen und dem Staffelberg.
Nach einer Plateaurunde am Staffelberg ging es hinab Richtung Uetzing, Stublang, Loffeld, Horsdorf, Unterzettlitz und von dort durch den Kurpark direkt ins Stadion, das Gerstmayer gesundheitsbedingt erst nach 4:52 Stunden erreichte. Damit belegte sie Platz 35 in der AK 5.Begonnen hat die ehrgeizige Neuseserin ihre Saison im Salzbergwerk in Merkers, 600 Meter Untertage bereits Ende Februar. Bei trockener, staubiger Luft und 22 Grad mussten in einem Rundkurs (13 Runden) trotzdem 880 Höhenmeter gemeistert werden.
Gelaufen wurde mit Stirnlampe und Helm, was die Sache nicht leichter machte. Die Ziellinie erreichte sie nach 4:13 Stunden (Platz 9, AK1.). Bevor es am Rennsteig auf die 74 Kilometer Supermarathonstrecke geht, steht bereits am Wochenende der Night-Run, ausgerichtet von den RunningBros Coburg, auf dem Programm. sis

Mehr im Netz 
www.nightrun-coburg.de

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren