Kemmern

Gerst will es wieder wissen

Erster Bürgermeister Rüdiger Gerst wird auch für die nächste Wahlperiode für das Amt des Bürgermeisters kandidieren.
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Rüdiger Gerst
Rüdiger Gerst

Zahlreiche Mitglieder und Interessierte waren der Einladung der Christlich-Sozialen Union Kemmern in die Brauerei Wagner gefolgt. Es ging um die Nominierung. Stellvertretender CSU-Ortsvorsitzender und Gemeinderat Uli Brehm schlug namens der Vorstandschaft für das Amt des Ersten Bürgermeisters als beste Wahl für Kemmern den Amtsinhaber Rüdiger Gerst vor.

"Eindrucksvolle Bilanz"

Den Vorschlag begründete Brehm mit der "eindrucksvollen Leistungsbilanz des Bürgermeisters in den letzten 18 Jahren". Ein neues zukunftsweisendes Feuerwehrhaus konnte unter seiner Ägide geplant und eingeweiht werden, als eine der allerersten Gemeinden in ganz Oberfranken wurde eine Breitbandversorgung von 100 Mbit pro Sekunde für alle Haushalte möglich gemacht. Als Ersatz für den beseitigten Bahnübergang über die ICE-Trasse konnte mit Verhandlungsgeschick eine geeignete Brückenlösung für die Kemmerner Bevölkerung durchgesetzt werden.

Kinder- und Seniorenbetreuung, Ortskernsanierung: Gerst habe die Gemeinde vorangebracht. Um auch wichtige Zukunftsprojekte, wie die Verbesserung des Hochwasserschutzes, das Mehrgenerationenprojekt, die Ortskernsanierung und den Abwasseranschluss an Bamberg zum guten Abschluss zu führen, schlug Brehm die Wiederwahl als Bürgermeister vor.

In seiner Vorstellung berichtete Erster Bürgermeister Rüdiger Gerst über viele erreichte Anliegen und zeigte die wichtigen Ziele der künftigen Amtsperiode auf. So konnte ein Schutz gegen den Bahnlärm durchgesetzt werden, und auch hinsichtlich der Lärmemissionen der Autobahn konnte schon viel bewirkt werden. "Hier gilt es weiter am Ball zu bleiben."

Breites Portfolio

Gerst erläuterte die Fortschritte bei den Planungen für den Hochwasserschutz. Hier gelte es, eine sichere und für Kemmern finanziell günstige Lösung umzusetzen. Die weitere Erschließung des Gewerbegebietes zur Ansiedlung von Betrieben zur Schaffung von Arbeitsplätzen soll konsequent fortgesetzt werden. Hier sollen vor allem auch Kemmerner Gewerbetreibende eine Perspektive finden. Weiterhin nannte Gerst die Erschließung des Neubaugebietes "Bettelweg", die Ortskernsanierung, den Neubau einer weiteren Kindertagesstätte mit Krippe sowie ein Senioren- und Pflegehauses und die Generalsanierung des bestehenden Kindergartens sowie die energetische Sanierung der Schulturnhalle Auch die Ausstattung der Schule mit dem "digitalen Klassenzimmer" auf Glasfaserbasis stehen ebenso auf der Agenda wie eine Neugestaltung des Pausenhof- und Freiflächengeländes mit neuer Schulsportanlage.

Gerst sieht Vorzeigegemeinde

Der Abwasseranschluss an Bamberg werde vollendet. Schon jetzt bei Umwelt und Ökologie in vielen Bereichen eine "Vorzeigegemeinde", werde Kemmern zum Beispiel durch den Ausstieg aus der Klärschlammausbringung hier weitere Akzente setzen. In der anschließenden Abstimmung wurde Rüdiger Gerst in geheimer Wahl einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten nominiert.

Landtagsabgeordneter Holger Dremel (CSU) gehörte zu den ersten Gratulanten und würdigte den Einsatz, den Gerst bisher für Kemmern gezeigt habe. Er sicherte ihm auch für die nächsten Jahre seine Unterstützung für die Gemeinde Kemmern zu.

Die dann aufgestellte Gemeinderatsliste stellt laut CSU ein Spiegelbild der Gesellschaft in Kemmern dar, aus allen Lebensbereichen konnten kompetente Frauen und Männer gewonnen werden. Mit ganz unterschiedlichen Berufsgruppen und Funktionsträgern aus Vereinen und Institutionen ermöglicht die CSU-Liste der Bevölkerung ein breites Angebot.

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