Laden...
Coburg

Gerold Gebhard führt die FDP-Liste an

Die Liberalen sehen den Landkreis in der Pflicht, sich auch an den Kosten des Coburger Landestheaters zu beteiligen.
Artikel drucken Artikel einbetten

Noch nie konnte die FDP eine Liste zur Kreistagsliste aufstellen, die so groß ist: Sie umfasst 40 Kandidaten. Auf Platz 1 steht Gerold Gebhard, der bei der Kreistagswahl vor sechs Jahren noch für die Freien Wähler angetreten war. 2018 war der ehemalige Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg dann Bürgermeisterkandidat für die FDP in Dörfles-Esbach - und nun ist er also Spitzenkandidat für die Kreistagswahl am 15. März.

Bei der Nominierungsversammlung im "Landgasthof Kaiser" ging Kreisrat und stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende Peter Jacobi auf einige Schlaglichter aus der Kreispolitik ein. So müsse die "undurchsichtige Struktur" bei Regiomed "aufgehellt" werden, forderte er. Auch die Notaufnahme im Coburger Klinikum sei zu verbessern. Beim Straßenbau wären Ansprüche ans Land und den Bund zu stellen. Für das Landestheater müsste ein gemeinsames Finanzierungsmodell zwischen Landkreis und Stadt Coburg gefunden werden.

FDP-Bezirkschef Thomas Nagel nannte Themen aus dem Bezirk. Es seien gleichwertige Lebensbedingungen zu schaffen, der Ärztemangel zu beheben, der ÖPNV zu verbessern und mehr Ladestationen für E-Autos zu bauen. Hebesätze bräuchten nicht erhöht werden, da die Umlagekraft stark sei. dav