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Gerach

Gerach denkt an die Radfahrer

Zugunsten der Sicherheit soll die sanierte Straße eine Querungshilfe bekommen.
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Beispiel für die derzeit für den Fahrradverkehr am Ortseingang von Gerach ("An der Ziegelhütte") auf der BA 38 herrschenden, gefährlichen Situation beim Abbiegen in die Dr.-Wieland-Straße. Viele Autofahrer haben an dieser Stelle noch nicht wahrgenommen, dass der Ortsbereich von Gerach erweitert wurde und somit - statt vorher 70 km/h - an dieser Stelle die Innerortsgeschwindigkeit von 50 km/h gilt. Foto: Adelheid Waschka
Beispiel für die derzeit für den Fahrradverkehr am Ortseingang von Gerach ("An der Ziegelhütte") auf der BA 38 herrschenden, gefährlichen Situation beim Abbiegen in die Dr.-Wieland-Straße. Viele Autofahrer haben an dieser Stelle noch nicht wahrgenommen, dass der Ortsbereich von Gerach erweitert wurde und somit - statt vorher 70 km/h - an dieser Stelle die Innerortsgeschwindigkeit von 50 km/h gilt. Foto: Adelheid Waschka

Äußerst interessant gestaltete sich ein Detail innerhalb des Kurzberichts, den Erster Bürgermeister Gerhard Ellner während der letzten Sitzung seinem Gemeinderat vortrug: Am 22. Mai war kurzfristig vom Landratsamt Bamberg an der BA 38/Kreuzung Dr.-Wieland-Straße eine Verkehrsschau einberufen worden, zu der neben dem Fachbereich FB 43 - kreiseigener Tiefbau - und FB 32 - Straßenverkehrssicherheit - auch die Polizeiinspektion Bamberg-Land und der Bürgermeister geladen waren. Ausgangspunkt war der geplante straßenbegleitende Geh- und Radweg, der zwischen der B 279 bei der Ortschaft Laimbach neben der BA 38 - Richtung Mauschendorf - nach Gerach führen soll.

Die Planung für diesen rund einen Kilometer langen Bauabschnitt wird von der Gemeinde Gerach veranlasst, da es sich um einen nachträglichen Anbau an die vor kurzem sanierte Straße handelt. Während dieses Ortstermins, so der Pressesprecher des Landratsamtes, Frank Förtsch, kam man überein, dass der Fußgänger bzw. Radfahrer, der von Laimbach kommend "An der Ziegelhütte" nach Süden in die Dr.-Wieland-Straße einbiegen möchte, am sichersten über eine entsprechende Querungshilfe geleitet werde. Deshalb müssten vom Planungsbüro kleine Änderungen vorgenommen werden, welche in einer der kommenden Sitzungen vorgestellt werden sollen.

"Ausreichend" versorgt

Nach einem weiteren Ortstermin, der sich auf die Feststellung und Förderung von Funklöchern innerhalb Bayerns bezog, wäre das Gemeindegebiet Gerach "ausreichend" versorgt, und die Gemeinde würde daher keine Zuschüsse für eine Funkverbesserung erhalten können, berichtete der Bürgermeister. Auf diese Aussage stellte Gemeinderat Michael Heusinger (UWG) verdrossen fest: "Ausreichend" sei nicht "befriedigend" und schon gar nicht "gut".