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Georg Lunz ist Kandidat für die Bürgermeisterwahl

Bündnis 90/Die Grünen im Ellertal haben turnusgemäß Neuwahlen durchgeführt, da die Amtszeit des derzeitigen Vorstandes abgelaufen war. Der Beschluss, eine Doppelspitze aus einem männlichen und einem w...
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Bündnis 90/Die Grünen im Ellertal haben turnusgemäß Neuwahlen durchgeführt, da die Amtszeit des derzeitigen Vorstandes abgelaufen war. Der Beschluss, eine Doppelspitze aus einem männlichen und einem weiblichen Vertreter zu wählen, wurde einstimmig angenommen. Diese Doppelspitze bilden nun Kathrin Zwosta aus Naisa und Stefan Schirlitz, ebenfalls aus Naisa.

Markus Pöllmann wollte aus privaten Gründen nicht mehr als Erster Vorsitzender antreten. Der Wahlvorsitzende Georg Lunz dankte Markus Pöllmann für seine über 20-jährige Arbeit im Grünen-Vorstand und freute sich über dessen Bereitschaft, auch in Zukunft weiter mitzuarbeiten. Auf seine Erfahrung könne man schlecht verzichten.

Die Wahl des Schriftführers war unspektakulär, da Ronny Hüttner wieder kandidierte. Auch der Kassier, Helmut Fleischmann, wollte dieses Amt weiterführen und wurde einstimmig wiedergewählt. Bei der Wahl der Beisitzer wurde die Übereinstimmung getroffen, fünf Beisitzer statt der bisherigen vier wählen. Aus einem Gremium von sieben Leuten wurden Wolfgang Dremel, Peter Maar, Silke Hampe, Lissy Dörfler-Christa und Markus Pöllmann als Beisitzer gewählt.

Folgende inhaltliche Themen standen zur Debatte: Man war sich schnell einig, dass die Grünen zur Kommunalwahl 2020 einen eigenen Bürgermeister-kandidaten zur Wahl aufstellen wollen. Nach längerer Diskussion wurde Georg Lunz für dieses Amt vorgeschlagen. Er soll im Herbst bei der Nominierungsversammlung vom Vorstand vorgeschlagen werden. Georg Lunz bedankte sich für das Vertrauen und machte noch einmal klar, warum er kandidieren wolle. Es brauche in der Gemeinde eine stärkere Ausrichtung in ökologischer Hinsicht und eine "grüne Handschrift". Der Fraktionsvorsitzende wies außerdem darauf hin, dass die Grünen zusammen mit SPD und CWV einen Antrag für ein Bürgerhaus in Naisa gestellt haben: "Wir sind schon länger zusammen aktiv, um hier eine Lösung zu finden, weil Naisa diesbezüglich seit Jahren benachteiligt ist und keine Versammlungsstätte mehr im Ort hat, nachdem die beiden Gaststätten geschlossen haben und im Schulgebäude kein Platz für die Vereine, Verbände und Bürgerschaft ist. Schade, dass die CSU als Einzelfraktion denkt, hier vorpreschen zu müssen, obwohl vorher Absprachen stattfanden, dass dieses Vorhaben miteinander realisiert werden soll." red

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