Kronach
Handwerkskammer

Georg Löffler als verdienter Ausbilder geehrt

Auf Vorschlag der zuständigen Innung und der Handwerkskammer für Oberfranken wurden am Montagabend im Haus des Handwerks verdiente Handwerksmeister und Ausb...
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Georg Löffler
Georg Löffler
Auf Vorschlag der zuständigen Innung und der Handwerkskammer für Oberfranken wurden am Montagabend im Haus des Handwerks verdiente Handwerksmeister und Ausbilder, die sich um die Ausbildung oberfränkischer Lehrlinge besonders verdient gemacht haben, geehrt.
HWK-Präsident Thomas Zimmer überreichte zusammen mit Hauptgeschäftsführer Thomas Koller stellvertretend für das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie die Urkunde "Verdienter Ausbilder". Damit wurden die Verdienste als langjähriger Ausbilder und auch die ehrenamtliche Mitarbeit in der Berufsbildung gewürdigt. Unter den Ausgezeichneten war auch Georg Löffler (HWK Kronach).
Die Ausbilder und Meister sind nach den Worten von Präsident Thomas Zimmer der Garant für die duale Ausbildung: "Der Erfolg der dualen Ausbildung ist der Kompetenz und dem Engagement der Ausbilder und Ausbilderinnen in den Betrieben und in unseren Bildungszentren zu verdanken. Nicht nur technisches Know-how auf hohem Niveau, sondern auch berufspädagogische Qualifikationen sind entscheidend für die Qualität der Ausbildung." Die Meisterin und der Meister im Ausbildungsbetrieb nähmen dabei eine Schlüsselrolle für den Erfolg der dualen Ausbildung ein, denn gerade in den kleinen Unternehmen des Handwerks gehöre dazu ein hohes persönliches und zeitliches Engagement.
Präsident Thomas Zimmer sprach von einer guten Handwerkskonjunktur und kam zum Ergebnis, dass das oberfränkische Handwerk boomt.
Dennoch stehe das oberfränkische Handwerk trotz starker Konjunktur nach wie vor vor der zentralen Herausforderung, den Fachkräfte- und Nachwuchsbedarf in den nächsten Jahren zu sichern. Trotz Schülerrückgangs sei die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge nach den Worten von Zimmer um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: "Das ist für uns ein schöner Zwischenerfolg und ein beeindruckender Beleg für die hohe Ausbildungsbereitschaft unserer Betriebe. Es ist aber auch ein Zeichen dafür, dass eine Ausbildung im Handwerk für junge Menschen weiterhin attraktiv ist." Es wird aber für die Betriebe zunehmend schwerer, qualifizierte junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk zu gewinnen.


"Enormer Handlungsbedarf"

Während im Jahr 2005 auf 92 Ausbildungsstellen noch 100 Bewerber gekommen sind, habe sich der Trend längst umgekehrt, denn bei 104 Ausbildungsplätzen stehen nur noch 100 Nachfrager gegenüber. Zimmer: "An den steigenden Ausbildungszahlen sehen wir, dass unser Konzept zur flächendeckenden Nachwuchssicherung, vor allem aber mit den wichtigen Bausteinen Berufsmessen und Handwerkspaten, zu greifen scheint. Dennoch besteht weiterhin enormer Handlungsbedarf in Sachen Nachwuchsgewinnung. Im Gegensatz zur Industrie steht und fällt die Qualität des Handwerks mit seiner Verfügbarkeit an gut ausgebildeten Fachkräften." Gegenwärtig bemüht sich die Handwerkskammer für Oberfranken gemeinsam mit der Uni Bamberg, einen dualen Studiengang im Bereich Denkmalpflege auf den Weg zu bringen. Bei all diesen Bestrebungen um die Gewinnung leistungsstarker Jugendlicher, betonte Thomas Zimmer, dass sich die Handwerkskammer auch weiterhin ebenso intensiv um das Kernklientel, nämlich die Mittel- und Realschulabsolventen bemühen werde. Rei
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