Forchheim

Generalsanierung kann beginnen

Für die Generalsanierung des historischen Rathauses Forchheim wurde nun offiziell vom Stadtbauamt die Baugenehmigung an Oberbürgermeister Uwe Kirschstein übergeben. Dies ist der Startschuss für die um...
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Bei der Übergabe der Baugenehmigung (von links): OB Uwe Kirschstein, Stefan Schelter als Leiter des Bauordnungsamts, Projektleiterin Claudia Stumpf und Architekt Stephan Fabi  Foto: Stadt Forchheim
Bei der Übergabe der Baugenehmigung (von links): OB Uwe Kirschstein, Stefan Schelter als Leiter des Bauordnungsamts, Projektleiterin Claudia Stumpf und Architekt Stephan Fabi Foto: Stadt Forchheim

Für die Generalsanierung des historischen Rathauses Forchheim wurde nun offiziell vom Stadtbauamt die Baugenehmigung an Oberbürgermeister Uwe Kirschstein übergeben. Dies ist der Startschuss für die umfangreiche Sanierung dieses Einzeldenkmals mit nationaler Bedeutung. Wie die Stadtverwaltung dazu mitteilt, wurde das Regensburger Architekturbüro fabi architekten bda PartGmbB für die Sanierung gewonnen.

Auf die Baugenehmigung hatte man seit langem hingearbeitet: Bauforscher, Statiker, Architekten, Archäologen und Restauratoren sowie das Landesamt für Denkmalpflege waren beteiligt und brachten neue Erkenntnisse zum Gebäude ans Tageslicht, die schon in diversen Veranstaltungen der Bürgerschaft präsentiert wurden.

Dass eine Generalsanierung notwendig wurde, ist bei einem solchen nicht ungewöhnlich: Der heterogene Gebäudekomplex des Rathauses wurde im 15. und 16. Jahrhundert errichtet. Schon von Beginn an diente das Bauwerk als eine Art Rathaus und wurde im Laufe der Jahrhunderte aufgrund wechselnder Anforderungen immer wieder baulich angepasst.

Diese Eingriffe führten dazu, dass die Gesamtstatik des Gebäudes stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und die einzelnen Gebäudeteile abzukippen drohten.

Da sich herausstellte, dass die Kosten einer Generalsanierung alleine für die Stadt nicht tragbar und ein Verwaltungsgebäude nicht förderfähig ist, musste parallel zu den Voruntersuchungen ein Konzept mit einer öffentlichen Hauptnutzung festgelegt werden: Aus dem ursprünglich reinen Verwaltungsgebäude wird nun ein Gebäude zur öffentlichen Nutzung mit Repräsentationsräumen des Oberbürgermeisters, Standesamt und Tourist-Information. Diese Nutzung als sogenanntes "Haus der Begegnung" ist förderfähig. Letzten Gespräche zufolge beläuft sich die Förderung auf etwa 86 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von voraussichtlich 20,3 Millionen Euro. red

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