Litzendorf

Gemeinschaftsbus nimmt Fahrt auf

Das Diakonie-Seniorenzentrum Katharina von Bora lädt am Sonntag nach Litzendorf ein.
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Die Jungfernfahrt des Litzendorfer Gemeinschaftsbusses wurde angemessen zelebriert; jetzt wird das neue Fahrzeug offiziell mit Ministerin Melanie Huml eingeweiht. Foto: p
Die Jungfernfahrt des Litzendorfer Gemeinschaftsbusses wurde angemessen zelebriert; jetzt wird das neue Fahrzeug offiziell mit Ministerin Melanie Huml eingeweiht. Foto: p

Dank vieler Unterstützer und Spender nimmt der Gemeinschaftsbus in Litzendorf Fahrt auf. Die Idee dazu kam aus dem Diakonie-Seniorenzentrum Katharina von Bora: ein Bus, der nicht nur den Senioren zu mehr Mobilität verhilft, sondern der auch nutzbar ist von anderen Litzendorfern mit Handicaps oder schmalem Geldbeutel.

Eine erste Ausfahrt konnten die Bewohner des Diakonie-Seniorenzentrums Katharina von Bora schon unternehmen, berichtet das Diakonische Werk Bamberg-Forchheim: Schloss Seehof war das Ziel, das ganz oben auf der Wunschliste stand. Am Sonntag, 30. Juni, sind jetzt alle Interessierten zur Einweihung des neuen Fahrzeugs eingeladen. Besonders freut sich das Team des Seniorenzentrums um Hausleiter Michael Wagner, dass um 15 Uhr die Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml (CSU) ein Grußwort spricht. Ab 16 Uhr können die Besucher dann bei einer Hausbesichtigung die Einrichtung in der Pfarrer-Josef-Panzer-Straße 2 kennenlernen. Musik von den Litzendorfer Musikanten, Kaffee und Kuchen runden den Nachmittag ab.

Gleichzeitig startet an diesem Tag im Seniorenzentrum Katharina von Bora ein weiteres Projekt: "Wir laufen nach Lourdes". Bis zur Vorweihnachtszeit sollen 1307 Kilometer zusammenkommen - genau die Kilometerzahl von Litzendorf nach Lourdes. "Mitmachen und uns seine Schritte schenken kann jeder", erklärt Michael Wagner das Konzept. "Eine Runde in unserer Einrichtung entspricht rund 117 Metern; eine Runde um unser Seniorenzentrum herum entspricht rund 253 Metern." Die Läufer können an einer Tafel im Foyer dann die Runden eintragen. "Wenn wir die Kilometer zusammen bekommen, muss unserer Vorstandsvorsitzender Norbert Kern unseren Weihnachtsbaum schmücken, Glühwein und Stollen mitbringen und unseren Bewohnern servieren", schmunzelt der Hausleiter. Eine ernste Idee steckt allerdings hinter der Aktion: "Wir möchten unsere Senioren in Bewegung bringen, denn beweglich zu bleiben trägt viel zum allgemeinen Wohlbefinden und auch zur geistigen Mobilität bei." red

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