Großheirath
Planung

Gemeinderat Großheirath möchte die Lücke im Radwegenetz schließen

Der Lücke im Radweg zwischen Großheirath und Untersiemau soll geschlossen werden. Damit werde auch das überörtliche Radwegenetz verbessert, hieß es bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch. Siegel: Ord...
Artikel drucken Artikel einbetten
Da fehlt noch was: Zwischen den Gemeinden Großheirath und Untersiemau soll eine 2,5 Kilometer lange Lücke im Radwegenetz geschlossen werden. Foto: Berthold Köhler
Da fehlt noch was: Zwischen den Gemeinden Großheirath und Untersiemau soll eine 2,5 Kilometer lange Lücke im Radwegenetz geschlossen werden. Foto: Berthold Köhler

Der Lücke im Radweg zwischen Großheirath und Untersiemau soll geschlossen werden. Damit werde auch das überörtliche Radwegenetz verbessert, hieß es bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch.

Siegel: Ordentliche Sache

Nach einer groben Kostenschätzung des Landratsamtes fehlt ein Stück von 2,5 Kilometern. Damit dieser Radweg durchgängig werden kann, müssten etwa 800 Meter Grund erworben und neu angelegt werden. Weitere 750 Meter könnten durch Aufbringen von Asphaltschichten auf bestehenden gemeindlichen Feldwegen gebaut werden. Die restlichen 950 Meter würden über bereits bestehende Feldwege oder Ortsstraßen in Großheirath führen. Für all das schätzt man Kosten auf 530 000 Euro. Ob Förderungen drin sind, muss noch geprüft werden, zunächst geht man von 70 Prozent aus. Somit kämen auf den Landkreis ein Kostenanteil von 150 000 Euro und auf die Gemeinde circa 80 000 Euro zu. Bürgermeister Udo Siegel fand, das wäre eine ordentliche Sache, und das Gremium war einverstanden, dass der Ausbau des Radweges weiter verfolgt werden soll - nach Rücksprache mit dem Landratsamt wegen einer möglichen Förderung.

Im Gemeindeteil Gossenberg soll die Straßenbeleuchtung in der Wohlbacher Straße erweitert werden. Die nördlichen Anlieger dort hatten zwei weitere Leuchten beantragt. Nach dem Kostenvoranschlag der SÜC würde das circa 18 500 Euro kosten. Eine Entscheidung darüber war vom Bau- und Umweltausschuss bislang zurückgestellt worden. Zunächst solle ermittelt werden, wann die Maßnahme in Angriff genommen werden kann und ob nicht die Installation von Solarleuchten an diesem Standort möglich sei. Eine Solarleuchte hat die Gemeinde in Buchenrod bereits probehalber in Betrieb. Falls diese sich dort über den Winter bewähren sollte, spielt man mit dem Gedanken, solche Solarleuchten in der "Wolfsschlucht" aufzustellen. Was gar nicht gehe, so war bei der Sitzung zu erfahren, sei eine gemischte Straßenbeleuchtung, also Solarleuchten und herkömmliche Lampen, da die unterschiedlichen Lichtcharakteristika die Autofahrer irritieren könnten.

Für die Pflasterung vor dem Gemeindehaus Bachstraße hat man sich nun für eine bestimmte Variante entschieden. Gemeinderat Johannes Höh stellte hierzu die endgültige Kostenberechnung vor. Demnach sollen teils Granit- und Betonsteine verlegt werden. Die gepflasterte Fläche wird zugunsten der Grünfläche etwas kleiner gehalten. Der Unterbau sei ein wesentlicher Kostenfaktor, der noch nicht genau beziffert werden könne, und deshalb vorerst geschätzt sei, sagte Höh. Nach der Berechnung kommt eine Summe von rund 150 000 Euro zusammen. Die Gemeinderäte stimmten einhellig zu. lbö

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren