Großenseebach
Ablehnung

Gemeinderat gegen Motorschirme

Eine "Stellungnahme zum Antrag des Motorschirmclubs (MSC) Franken zur Verlängerung der Daueraußenstart- und -landeerlaubnis" auf einem privaten Grundstück stand auf der Tagesordnung der jüngsten Große...
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Eine "Stellungnahme zum Antrag des Motorschirmclubs (MSC) Franken zur Verlängerung der Daueraußenstart- und -landeerlaubnis" auf einem privaten Grundstück stand auf der Tagesordnung der jüngsten Großenseebacher Gemeinderatssitzung. Die geltende Erlaubnis ist bis zum 31. Mai 2019 befristet und soll um vier Jahre verlängert werden. Bei der letzten Behandlung dieser Angelegenheit hatte der Gemeinderat einer Genehmigungsverlängerung nicht zugestimmt. Zum letzten Genehmigungsbescheid der Regierung von Mittelfranken wurden im Vollzug des einstimmigen Beschlusses vom 23. Juni 2015 keine Rechtsmittel eingelegt.

Allerdings kam es in den zurückliegenden Jahren immer wieder zu Lärmbeschwerden aus der Bürgerschaft über die motorisierten Paraglider, die den Gemeinderat zu ablehnenden Stellungnahmen veranlasst hatten. Nach den Worten von Andreas Seeberger (CSU) werden auch Häuser überflogen und einige Bürger hätten sich bei ihm beschwert.

Luftamt hat das letzte Wort

Bürgermeister Bernhard Seeberger (FW) und Verwaltungsleiter Martin Hofmann mussten jedoch einräumen, dass die Vorbehalte und Bedenken der Gemeinde in den zurückliegenden Jahren für einen ablehnenden Bescheid nicht stichhaltig genug waren. Wie Hofmann erklärte, werden eingehende Bürgerbeschwerden umgehend an das Luftamt weitergegeben. Allerdings lägen bei der Verwaltung keine offiziellen Beschwerden vor. Damit würde es auch keine stichhaltigen Gründe für das Luftamt Nordbayern geben, die Verlängerung der Erlaubnis für den Motorschirmclub Franken nicht zu genehmigen, erklärte Hofmann.

In der Diskussion wurde darauf hingewiesen, dass erst in den letzten Tagen das Gemeindegebiet überflogen worden ist. Obwohl der Gemeinderat einer Verlängerung mehrheitlich nicht zustimmte, sei davon auszugehen, dass die Regierung von Mittelfranken und das Luftamt der Verlängerung um weitere vier Jahre zustimmen würden, erklärte der Bürgermeister.

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