Großenseebach
Finanzierung

Gemeinde zahlt bei Rettungswache mit

Die neue Rettungswache des BRK und des ASB in Herzogenaurach und deren Finanzierung stand in Großenseebach auf der Tagesordnung des Gemeinderates. Die neue Rettungswache deckt auch das Einzugsgebiet d...
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Die neue Rettungswache des BRK und des ASB in Herzogenaurach und deren Finanzierung stand in Großenseebach auf der Tagesordnung des Gemeinderates. Die neue Rettungswache deckt auch das Einzugsgebiet der VG-Gemeinden ab. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme sind auf rund 4,8 Millionen Euro veranschlagt.

In die Finanzierung dieser gemeinschaftlichen Baumaßnahme sollen sich die Kommunen des Einzugsbereiches mit einem Finanzierungsanteil in Höhe von 300 000 Euro einbringen. Eine Förderung in gleicher Höhe erfolgt durch den Landkreis Erlangen-Höchstadt. Die gemeindliche Förderung soll sich an der jeweiligen Einwohnerzahl mit einem Betrag in Höhe von 8,11 Euro pro Einwohner orientieren. "Dieses Förderkonzept entspricht der kommunalen Mitfinanzierung der Rettungswache Höchstadt/Aisch", erklärte Verwaltungsleiter Martin Hofmann.

Kommunale Pflichtaufgabe

Die Durchführung des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes gehöre zu den kommunalen Pflichtaufgaben. Die Finanzierung des kommunalen Förderanteils in Höhe von 300 000 Euro ist ausgehend von den Einwohnerzahlen wie folgt vorgesehen: Stadt Herzogenaurach: 187 249 Euro, Aurachtal: 24 950 Euro, Großenseebach: 19 987 Euro, Heßdorf: 28 785 Euro, Oberreichenbach: 10 468 Euro und Weisendorf: 28 560 Euro.

"Das ist schon eine ganz schöne Hausnummer", kritisierte Andreas Seeberger (CSU) die Kostenbeteiligung und wollte abwarten, wie sich die anderen Gemeinden entscheiden. In der Diskussion wies Verwaltungsleiter Hofmann darauf hin, dass der Anteil des Marktes Weisendorf reduziert sei, weil Weisendorf bereits die Rettungswache in Höchstadt mitfinanziert habe. Wegen des Kostenanteils von Weisendorf hatte sich Heßdorf benachteiligt gefühlt und eine Entscheidung über die Kostenbeteiligung vertagt. Mehrheitlich plädierte der Gemeinderat für die Beteiligung, und diese wurde dann auch gegen die Stimme von Seeberger beschlossen. sae



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