Ebelsbach

Gemeinde unterstützt Spielplatzsanierung

Ein Antrag auf Bezuschussung der Sanierung des Kinderspielplatzes am katholischen Kindergarten St. Magdalena lag dem Ebelsbacher Gemeinderat vor. Die Kirche...
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Blick auf den Spielplatz im katholischen Kindergarten in Ebelsbach, der eine völlige Umgestaltung erfahren soll Foto: Günther Geiling
Blick auf den Spielplatz im katholischen Kindergarten in Ebelsbach, der eine völlige Umgestaltung erfahren soll Foto: Günther Geiling
Ein Antrag auf Bezuschussung der Sanierung des Kinderspielplatzes am katholischen Kindergarten St. Magdalena lag dem Ebelsbacher Gemeinderat vor. Die Kirchengemeinde teilte mit, dass einige Spielgeräte schon Sicherheitsmängel aufwiesen und deswegen Handlungsbedarf geboten sei. Im Sommer 2017 habe man deswegen die Schaukelanlage mit den maroden Trägerbalken abgebaut, um das Gefährdungspotenzial zu minimieren.
Nach dem Krippenausbau im Jahr 2011 und der Erweiterung des Kindergartens um eine Regelgruppe im Jahre 2013 sei es nun sinnvoll, über eine grundsätzliche Neugestaltung des Außenbereichs nachzudenken, hieß es. Dabei soll der Spielhof in einen Bewegungsbereich und einen ruhigeren Spielbereich aufgeteilt werden.


Umsetzung im laufenden Jahr

Der erste Bauabschnitt, der Bewegungsbereich, ist im November fertiggestellt und die Ausbaumaßnahme mit Kosten von 28 000 Euro vom Trägerverein finanziert worden. Die weiteren Bauabschnitte sollen im laufenden Jahr umgesetzt werden, wobei der Trägerverein die Kosten nicht komplett tragen könne, so teilte er mit. Daher beantragten die Kirchengemeinde als Eigentümerin des Areals und der Caritas-St.-Madgalenenverein eine Beteiligung der Gemeinde mit zehn Prozent. Außerdem hoffen die Antragsteller noch auf die Hilfe des Bauhofes, um die Gesamtkosten zu reduzieren.
Die Vorsitzende des Vereins, Gemeinderätin Susanne Langer (CSU), meinte, dass es dem Gremium ja unbenommen sei, sich bei dieser Maßnahme für die Kinder auch etwas großzügiger zu zeigen. Bürgermeister Ziegler meinte aber, dass zehn Prozent beantragt seien und er keinen Grund dafür sehe, über diesen Rahmen hinauszugehen. Außerdem gebe es keinen belastbaren Finanzierungsplan, aus dem man ersehen könne, wie sich die Finanzierung zusammensetzt, sagte er.


Viele Spielgeräte vorgesehen

Die Gemeinderatsmitglieder konnten dem Plan entnehmen, welche Spielgeräte vorgesehen sind: Nestschaukel, Doppelschaukel, ein Erdhügel mit Rutsche, ein Backofen mit Überdachung, Seilkanal, Tellerbrücke, Balancierbalken und vieles andere mehr.
Die Kosten sollen in diesem zweiten Bauabschnitt bei 75 000 Euro liegen und der Bauhof soll bei der Umsetzung seine Hilfe anbieten. Dies wurde einmütig im Rat beschlossen. gg
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