Steinwiesen
Sanierung

Gemeinde Steinwiesen schafft modernen Wohnraum im "Alten Rathaus"

Wer das alte Rathaus, Silberbergstraße 1, kennt, der weiß, dass es eigentlich unbewohnbar geworden war. Das historische Gebäude war schlichtweg in die Jahre gekommen. Alte Sanitäranlagen, zugige Fenst...
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Sechs moderne Wohnungen entstehen im alten Rathaus am Rodachufer in Steinwiesen. Die Außenfassade erstrahlt bereits in neuem Glanz, wie Bürgermeister Gerhard Wunder (li.) und Architekt Martin Herrmann erfreut betrachten. Foto: Susanne Deuerling
Sechs moderne Wohnungen entstehen im alten Rathaus am Rodachufer in Steinwiesen. Die Außenfassade erstrahlt bereits in neuem Glanz, wie Bürgermeister Gerhard Wunder (li.) und Architekt Martin Herrmann erfreut betrachten. Foto: Susanne Deuerling

Wer das alte Rathaus, Silberbergstraße 1, kennt, der weiß, dass es eigentlich unbewohnbar geworden war. Das historische Gebäude war schlichtweg in die Jahre gekommen. Alte Sanitäranlagen, zugige Fenster und schlecht schließende Türen verhinderten eine vernünftige Nutzung der Immobilie als Wohnanlage. Auch ein Verkauf des Hauses war nicht rentabel. Durch Förderungsmaßnahmen der Regierung, u. a. der Städtebauförderung, entstehen nun sechs Wohnungen, die jeweils über circa 50 Quadratmeter Wohnfläche verfügen.

Bad, Schlafzimmer und ein kombinierter Küchen- und Wohnraum sowie eine kleine Abstellnische bieten Platz für ein bis zwei Personen. Die Wohnungen haben alle Neubaustandard mit Gasheizung, Internetanschluss mit Möglichkeit zum Glasfaseranschluss, komplett neue Fenster und Türen und sindauch im Außenanstrich hell und freundlich gehalten. Das historische Gebäude konnte so erhalten bleiben und wird ein Schmuckstück am Rodachufer sein.

Historisches Wappen erhalten

Bürgermeister Gerhard Wunder und Architekt Martin Herrmann vom Architekturbüro Schöttner waren stolz auf die bisher ausgeführten Arbeiten. Besonders die Außenfassade ist sehr gut gelungen und auch das historische Sandsteinwappen wurde sehr gut erhalten. Der grüne Anstrich wirkt einladend und die zukünftigen Mieter werden sich in den modernen Wohnungen sicher wohlfühlen.

Um die Förderung durch die Regierung zu erhalten, werden vier Wohnungen für anerkannte Asylbewerber ausgewiesen, die beiden anderen Wohnungen stehen auf dem freien Wohnungsmarkt zur Verfügung. Die Mehrkosten, die im Laufe der Sanierung zusätzlich entstanden sind, werden ebenfalls gefördert.

"Wir hoffen, die Arbeiten bis Ende des Jahres abschließen zu können, so dass bereits Anfang des kommenden Jahres die Mieter einziehen können", erklärte Bürgermeister Wunder. Rund um das Haus selber wird das Grundstück natürlich auch noch auf Vordermann gebracht, zur Flussseite mit einem Zaun gesichert und so die Möglichkeit geschaffen, mit Ausblick auf die Rodach auch mal die Seele baumeln zu lassen, so der Bürgermeister. sd

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