Großenseebach
Ortskernsanierung

Gemeinde hofft auf Fördermittel

Mit der Initiative "Innen statt außen" unterstützt der Freistaat Bayern die Gemeinden beim Flächensparen. Leer stehende Gebäude und Brachen in Ortskernen sollen modernisiert oder instand gesetzt werde...
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Mit der Initiative "Innen statt außen" unterstützt der Freistaat Bayern die Gemeinden beim Flächensparen. Leer stehende Gebäude und Brachen in Ortskernen sollen modernisiert oder instand gesetzt werden. Zur Reduzierung des Flächenverbrauchs in den bayerischen Gemeinden stellt die Staatsregierung Fördergelder von 100 Millionen Euro zur Verfügung und erhofft sich davon auch positive Effekte zur Belebung von Ortskernen.
Nach Einschätzung von Bürgermeister Bernhard Seeberger (FW) und der Verwaltung kommt auch für die Gemeinde Großenseebach grundsätzlich die Förderinitiative "Innen statt außen" infrage. So gebe es im Gemeindegebiet, insbesondere im alten Ortskern, durchaus Bereiche, die unter das Förderprogramm fallen und davon partizipieren könnten. Fördervoraussetzung ist das Vorliegen eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes. "Das laufende Verfahren zur Fortschreibung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes wäre sicherlich ein passender Verfahrenseinstieg", erklärte der Bürgermeister in der jüngsten Gemeinderatssitzung.


Flächen verfügbar machen

Bislang scheitern Maßnahmen der Innenentwicklung in Großenseebach daran, dass die notwendigen Flächen nicht verfügbar gemacht werden können. Die Gemeinde wurde von der Regierung von Mittelfranken aufgefordert, die kommunale Bereitschaft zu melden, wenn sie die entsprechenden Voraussetzungen wie Selbstbindungsbeschluss und das Entwicklungskonzept erfüllen kann. Nach Vorstellung der Initiative und der Diskussion beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung einstimmig, bei der Regierung von Mittelfranken das gemeindliche Interesse an der Förderinitiative "Innen statt außen" zu melden.


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