Rothenkirchen
Kulturen

Gelebte Integration beim Freischießen

Karl-Heinz Hofmann Mit Sport, Kultur und Tradition wollen die Jungschützen der Schützengesellschaft 1629 Rothenkirchen gegen Rassismus kämpfen. An einem Projekttag haben die Jungschützen der SG Rothen...
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Die Rothenkirchner Jungschützen nahmen drei Kinder mit Migrationshintergrund zum Schützenauszug mit. Foto: K.-H. Hofmann
Die Rothenkirchner Jungschützen nahmen drei Kinder mit Migrationshintergrund zum Schützenauszug mit. Foto: K.-H. Hofmann

Karl-Heinz Hofmann Mit Sport, Kultur und Tradition wollen die Jungschützen der Schützengesellschaft 1629 Rothenkirchen gegen Rassismus kämpfen. An einem Projekttag haben die Jungschützen der SG Rothenkirchen mit Schülern mit Migrationshintergrund aus der Grund- und Mittelschule Pressig diskutiert.

Kinder gehen beim Umzug mit

Elf Schüler mit verschiedenen Nationalitäten, etwa aus Afghanistan, dem Irak, Syrien und Russland, gaben interessante Einblicke in ihre Fluchterlebnisse und erzählten von ihren Eindrücken aus ihrem Leben in Deutschland im Vergleich zu ihren Heimatländern. Es folgte ein Spaß- und Unterhaltungsabend mit der Band "Fristlos" anlässlich des Schützenfestes.

Die Rothenkirchener Jungschützen boten den Kindern an, beim großen Schützenauszug zum Freischießen in Kronach mitmarschieren zu dürfen. So zogen die drei Kinder Hasha (Irak) und die beiden Schwestern Sadaf und Sahar (Afghanistan) mit durch die Stadt. Die 14- jährige Hasha hat sich dafür eigens ein Dirndl von Bekannten besorgt. Sahar ist neun Jahre und Sadaf zehn Jahre alt und sie sind seit drei beziehungsweise vier Jahren in Deutschland. Die mittlerweile schon gute Beziehung zwischen den Jungschützen und den Flüchtlingskindern hat sich dadurch verstärkt. Dies zeigt, dass "Sport, Kultur und Tradition" zusammenführen und integrieren können.

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