LKR Erlangen-Höchstadt
Abfallwirtschaft

Gelbe Tonne wäre erst ab 2021 möglich

Ob Alufolie, Plastiktüte oder Joghurtbecher: Verkaufsverpackungen werden seit Beginn der 90er Jahre von sogenannten Dualen Systemen wie beispielsweise "Der Grüne Punkt" gesammelt. Anlässlich der Disku...
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Ob Alufolie, Plastiktüte oder Joghurtbecher: Verkaufsverpackungen werden seit Beginn der 90er Jahre von sogenannten Dualen Systemen wie beispielsweise "Der Grüne Punkt" gesammelt. Anlässlich der Diskussion in Adelsdorf, ob Leichtverpackungen im Gelben Sack oder in der Gelben Tonne entsorgt werden sollen, informiert das Landratsamt in einer Pressemitteilung über den aktuellen Sachstand im Landkreis.

Das Sammeln, Entsorgen und Abholen von Verpackungsabfällen organisieren Duale Systeme privatwirtschaftlich. Sie werden nicht über die Abfallgebühren der Landkreisbürger finanziert. Die Dualen Systeme müssen mit den Landkreisen abstimmen, wie sie die Verpackungsabfälle einsammeln. Mit dem neuen Verpackungsgesetz können Landkreise seit Januar 2019 unter bestimmten Voraussetzungen auch vorgeben, ob sie die gelbe Tonne oder den Gelben Sack als Sammelsystem haben möchten. Im Landkreis Erlangen-Höchstadt gilt mit den Dualen Systemen eine verbindliche Abstimmung über die Sammlung der Verpackungsabfälle bis Ende 2020. Änderungen könnten erst ab 1. Januar 2021 umgesetzt werden.

Das Landratsamt hat bereits 2018 den Ausschuss für Umweltfragen und Abfallwirtschaft darüber informiert, dass der Bundestag das Verpackungsgesetz verabschiedet hat. Wie damals angekündigt, hat die Kreisverwaltung ein externes Rechtsgutachten beauftragt, welche Möglichkeiten sich dem Landkreis mit dem neuen Verpackungsgesetz bieten. Das Gutachten dient als Grundlage für die Diskussion im nächsten Ausschuss für Umweltfragen und Abfallwirtschaft. red

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