Hallerndorf

Gefälle sorgt für Probleme

Gemeinderat Das Gremium reagiert mit Erleichterungen für Bauherrn auf die Situation "Am Sportplatz".
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Weil im künftigen Baugebiet "Am Sportplatz" Trailsdorf die Baugrundstücke ein natürliches Gefälle aufweisen, war das Ingenieurbüro Weyrauther aus Bamberg bei der Gemeinde vorstellig geworden. Ebene Grundstücke seien nur mit erheblichen Aufschüttungen oder Abgrabungen zu erreichen. Daher legte das Gremium fest, dass der Fußboden im Erdgeschoss - ausgehend von der Mitte des Gebäudes - jeweils maximal einen halben Meter über dem natürlichen Gelände liegen darf. Aufschüttungen oder Abgrabungen zur Ebnung des Geländes sind an den Grundstücksgrenzen ebenfalls maximal einen halben Meter zu öffentlichen Flächen oder den Nachbarn hin möglich.

Bei der Neugestaltung der Ortsstraße Kaulberg im Rahmen der Dorferneuerung in Pautzfeld beteiligt sich die Gemeinde an den Kosten mit 25 590 Euro. Insgesamt betragen die Kosten voraussichtlich 85 300, die Teilnehmergemeinschaft Pautzfeld beteiligt sich mit 70 Prozent daran, also 59 710 Euro.

Bürgermeister Torsten Gunselmann informierte darüber, dass ab der nächsten Woche die Staatsstraße 2264 zwischen Willersdorf und Hallerndorf gesperrt und eine neue Asphaltschicht aufgebracht wird. Anfang November wird die Straße zwischen Haid und der Laufer Mühle vermessen, da diese als Gemeindeverbindungsstraße in das Kernwegenetz aufgenommen werden soll.

Während der Landkreis die FO 19 in der Ortsdurchfahrt von Schnaid erneuert und dabei kaputte Rinnsteine ersetzt hat, wurde festgestellt, dass ein Teil der Regenwasserkanäle eingebrochen war. Diese wurden ebenfalls erneuert, auch wenn das eigentlich Aufgabe der Kommune selbst ist: "Wir müssen sehen, was uns da für Kosten entstehen", wies Gunselmann darauf hin, dass der Landkreis hier ohne Wissen der Kommune gearbeitet habe. Er schlug vor, dass bei dieser Gelegenheit der Rinnstein im Bereich der Bushaltestelle erhöht werden könne, um den Menschen einen ebenerdigen Einstieg in den Bus zu ermöglichen. Bei Kosten von 200 Euro pro Laufmeter kämen bis zu 2500 Euro auf die Gemeinde zu.

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