Grub am Forst
Bürgerversammlung

Gefährliche Mängel an den neuen Spielgeräten entdeckt

Grub am Forst — Viele Einwohner der sechs Gruber Ortsteile besuchten die Bürgerversammlung in der Volksschule. Im Mittelpunkt stand das Wohl der Kinder. Bei den neu aufgestellten Spielgeräten in Roth ...
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Grub am Forst — Viele Einwohner der sechs Gruber Ortsteile besuchten die Bürgerversammlung in der Volksschule. Im Mittelpunkt stand das Wohl der Kinder. Bei den neu aufgestellten Spielgeräten in Roth am Forst und Forsthub stellte ein Sachverständiger gefährliche Mängel fest. Die beiden Plätze sind seitdem für die Benutzung gesperrt. Beanstandet wurde, dass man aus Kostengründen Geräte aus Holz angeschafft habe.

Ein Vorort Coburgs?

Bürgermeister Jürgen Wittmann (Gut für Grub) versicherte, dass man die Herstellerfirma schon mehrmals angemahnt habe, die Fehler zu beheben. Der Kindergarten samt Krippe sollte unbedingt am jetzigen Standort bleiben, so Ilona Oppel. Es gibt in der Gemeinde Vorplanungen für einen Neubau in der Schulstraße. Zurzeit besuchen knapp 100 Kinder diese Einrichtungen, die sich in der Dorfmitte befinden. Täglich werden die Buben und Mädchen im Durchschnitt von 80 Eltern gebracht, die meisten mit dem Auto. Nützlich wäre es, wenn für das Personal eigene Parkplätze zur Verfügung gestellt würden. Den Platz dazu gebe es auf dem Nachbargrundstück, so Oppel. Bei einer Verlegung würde sich der Verkehr in der Schulstraße noch erheblich erhöhen, "sicher nicht zum Vorteil und zur Sicherheit der Schulkinder und Anlieger". Der Bürgermeister versprach, diese Anregung in den Planungen aufzugreifen.

Ein neues Verkehrszeichen im Gemeindeteil Rohrbach wurde als unnötig erachtet. Ferner sollte der Radweg von Grub am Forst nach Ebersdorf besser ausgeschildert und mit einer Teerdecke versehen werden. Sybille Stegler fragte laut, wohin sich die Gemeinde entwickle? Soll sie eine Vorstadt von Coburg werden oder sich der "Aktion B 303" anschließen, gegründet von Ebersdorf, Sonnefeld und Weidhausen? Zur "Aktion B 303" habe er bereits Rücksprache mit den Gemeinden getätigt, erklärte Wittmann.

Weil die Straßenausbaubeitragssatzung vom Landtag gekippt wurde, war die nächste Frage, ob die Anlieger der Coburger Straße die Gebühren zurückbekämen? Wittmann erklärte, das müsse die Staatsregierung klären. Klaus Fenzlein bemängelte den Bericht des Bürgermeisters. Es wäre zu wenig über die finanzielle Zukunft der Gemeinde gesprochen worden. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt mit 680 Euro leicht über dem Landesdurchschnitt.

Angefragt wurde auch, ob neue Gewerbegebiete erschlossen werden. Am Beginn der Bürgerversammlung gab der Bürgermeister Jürgen Wittmann einen sehr ausführlichen Bericht. Die Einwohnerzahl ist gleich geblieben und beträgt 2942 Einwohner. Die größte Baumaßnahme war die Dachsanierung der Schulgebäude. Gleichzeitig wurden die Eingänge behindertengerecht umgebaut. Die Telekom wird in den kommenden Monaten das Glasfasernetz auch in den Gemeindeteilen ausbauen. Damit können dann 640 Häuser mit 1000 Mbit/s telefonieren und surfen. Das Mitteilungsblatt werde kostenlos jedem Haushalt zugestellt, informierte Jürgen Wittmann.

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