Weisendorf

Geburtsjahr 1979 als Glücksbringer

Der Heimatverein Weisendorf wird heuer 40 Jahre alt. Wer im Gründungsjahr des Vereins geboren ist, kann sich an den verschiedenen Jubiläumsfeiern über ein Geschenk freuen.
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Die Frauengruppe des Heimatvereins Weisendorf im Jahr 1982 Foto: Archiv Manfred Welker
Die Frauengruppe des Heimatvereins Weisendorf im Jahr 1982 Foto: Archiv Manfred Welker
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Weisendorf — Unter dem Motto: "Der Heimatverein Weisendorf feiert 40 Jahre, feiern sie mit", blickt der Heimatverein Weisendorf auf vier Jahrzehnte Engagement in der Marktgemeinde zurück.

Jeder kann das Jubiläum mitfeiern. Die Verantwortlichen haben zu diesem Zweck eine Aktion angestoßen. Jeder, der bei einer der im Kasten aufgelisteten Veranstaltungen des Heimatvereins an einer Meldestelle mit einem amtlichen Dokument nachweist, dass er im Gründungsjahr des Heimatvereins Weisendorf, also im Jahr 1979, geboren ist, erhält einen Verzehrgutschein (Essens- oder Getränkegutschein). Auch eine Mehrfachteilnahme ist möglich.

Beim Weihnachtsfrühschoppen am 14. Dezember werden zusätzlich unter allen Gewinnern Einkaufs- oder Restaurantgutscheine verlost.

Ohne den Heimatverein und seine Aktivitäten ist Weisendorf kaum mehr vorstellbar. Bereits im Jahr 1963 hatte die Gemeinde Weisendorf unter dem damaligen Ersten Bürgermeister Georg Butzbacher zur Gründung eines Heimatvereins aufgerufen. Ziel sollte es sein, nach der erfolgreichen Aufbauarbeit der Gemeinde, mit Hilfe eines Heimat- und Verschönerungsvereins den Ort schöner und anziehender zu gestalten. Allerdings war diesem Vorhaben kein Erfolg beschieden.

Gründungsmitglieder

Im Jahr 1979 wurde ein erneuter Anlauf unternommen, Initiator war der in Weisendorf sehr gut bekannte Walter Siegismund, der Heimatverein sollte sich der örtlichen heimatlichen Belange widmen. Der Heimatverein Weisendorf e.V. wurde am 6. Juni 1979 im Gasthof Engelhardt in Weisendorf, Hauptstraße 24, aus der Taufe gehoben, wie das Gründungsprotokoll erkennen lässt.

Die Gründungmitglieder waren: Walter Siegismund, Andreas Gegner, Adelheid Bode, Dr. E. Bode, Arthur Schlee, Horst Hauke, Armin Stürmer, und Karl-Heinz Kalwa.

Siegismund hatte im Vorfeld einen Satzungsentwurf mit dem Amtsgericht und dem Finanzamt erstellt, der nach lebhafter Diskussion einzelner Satzungspunkte endgültig angenommen wurde. Der Wahlausschuss mit seinem Vorsitzenden Armin Stürmer sowie den Beisitzern Andreas Gegner und Karl-Heinz Kalwa führte routiniert durch die Wahl des neuen Vorstands.

Für das Amt des Ersten Vorsitzenden wurde Walter Siegismund einstimmig gewählt. Für das Amt des Zweiten Vorsitzenden wurde Andreas Gegner, ebenfalls einstimmig, gewählt. Karl-Heinz Kalwa wurde einstimmig zum Kassier gewählt. Als Kassenprüfer wurden vorgeschlagen und einstimmig gewählt: Armin Stürmer und Arthur Schlee, beide aus Weisendorf.

15 DM Jahresbeitrag

Bereits im Vorfeld war Adelheid Bode zur Schriftführerin bestimmt worden. Alle Gewählten nahmen ihr Amt an, der Jahresbeitrag für den neuen Verein sollte 15 DM betragen.

Erörtert wurden bei der Gründungsversammlung auch Probleme des Weisendorfer Ortsbilds. So wies Bode auf den unhaltbaren Zustand des Schlossparks hin. Dort wurde noch heimlich Bauschutt abgeladen. Artur Schlee wies auf das Teilstück der Höchstadter Straße hin, das sich von der unheilvollen neuen Kreuzung in Richtung Schloss erstreckt. Hier habe man Mühe, durch eine Autowüste voranzukommen. Im Verein selbst gründeten sich unterschiedliche Abteilungen, so hatte die Frauengruppe erstmals am 17. Januar 1981 bei Dr. Ansgar Nadrau im Gärtnerhaus ihr Treffen. Der Heimatverein Weisendorf trägt mit seinen Aktivitäten maßgeblich zum kulturellen Leben in Weisendorf bei, unter anderem besitzt er ein eigenes Museum, der Spatenstich für das Museum des Heimatvereins war am 18. Juli 2009, das Richtfest konnte am 11. September 2009 begangen werden.

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