Bamberg

Gaustadter Soli-Team bei "Deutscher" auf Platz 3

In Bramsche bei Osnabrück aft im Sechser-Rasenradball ausgetragen. Die Mannschaft vom RKB Solidarität Bamberg-Gaustadt mussten den weiten Weg mit einer ersa...
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Die Mannschaft der Soli Gaustadt (jeweils v. l., hintere Reihe): Reiner Fuchs, Marcel Fuchs, Thomas Russ, Steffen Alt, Marko Fichna, Gerhard Alt; (vordere Reihe) Tobias Götz, Lukas Alt, Bernd Friedrich, Sven Alt und Tobias Tramowsky. Foto: privat
Die Mannschaft der Soli Gaustadt (jeweils v. l., hintere Reihe): Reiner Fuchs, Marcel Fuchs, Thomas Russ, Steffen Alt, Marko Fichna, Gerhard Alt; (vordere Reihe) Tobias Götz, Lukas Alt, Bernd Friedrich, Sven Alt und Tobias Tramowsky. Foto: privat
In Bramsche bei Osnabrück aft im Sechser-Rasenradball ausgetragen.
Die Mannschaft vom RKB Solidarität Bamberg-Gaustadt mussten den weiten Weg mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft antreten. Bernd Friedrich, Lukas Alt, Marko Fichna, Steffen Alt, Sven Alt, Thomas Russ, Tobias Tramowsky und Tobias Götz ab dem dritten Spiel für den verletzt ausgeschiedenen Marco Fichna sowie Kapitän Marcel Fuchs sicherten sich am Ende den dritten Platz bei der "Deutschen" Meisterschaft. Somit zog sich diese junge Gaustadter Mannschaft achtbar aus der Affäre.
Im ersten Spiel bekamen es die Gaustadter Radballer mit dem Lokalmatadoren RSV Bramsche zu tun. Viele Chancen wurden auf beiden Seiten ausgelassen, so blieb das Spiel spannend bis zum Schluss. Das 0:0 war am Ende für beide Teams ein gerechtes Ergebnis.
Gegen den RSV Niederseifersdorf aus Sachsen ging es für die Gaustadter schon schwer zur Sache. In der 1. Hälfte ging Gaustadt in Führung, doch Niederseifersdorf glich aus. Mitte der zweiten Hälfte erzielten die Gaustadter das 2:1 und verteidigten diesen Vorsprung bis zum Schluss.
Der RSV Ludwigsau-Tann war der letzte Gegner am ersten Turniertag. Gaustadt war drückend überlegen, setzte den Gegner unter Druck, doch es wollte einfach kein Tor gegen die Hessen fallen. Die Erlösung kam dann in der zweiten Halbzeit als Thomas Ruß einen Siebenmeter zum 1:0-Endstand verwandelte.
Allerdings wurde in diesem Spiel Abwehrspieler Marco Fichna verletzt, so dass für ihn das Turnier vorzeitig beendet war. Für ihn sprang Tobias Götz ein.
Der zweite Turniertag begann für die Gaustadter mit der Partie gegen den in Führung liegenden RMSV Düsseldorf. Die junge Mannschaft hatte am Vortag alle ihre Begegnungen gewonnen und war klarer Favorit. Die Soli aus Gaustadt spielte aber stark auf und belagerte in der ersten Hälfte das Tor der Düsseldorfer. Der Favorit tauchte dagegen kaum einmal vor dem Tor der Gaustadter auf. Doch nach der Pausse wendete sich das Blatt. Immer häufiger kamen die Düsseldorfer gefährlich vor das Gaustadter Tor und drängten das Soli-Team immer mehr in die Defensive. Mitte der zweiten Hälfte ging Düsseldorf in Führung und legte kurz vor Spielende mit dem 2:0 nach.
Auch im letzten Spiel gegen die SG Hamburg war Gaustadt in der ersten Hälfte die tonangebende Mannschaft. Ähnlich wie gegen Düsseldorf spielte in der ersten Halbzeit nur Gaustadt auf das Tor der Hamburger. Diese Powerplay der Gaustadter wurde mit der Führung belohnt. Allerdings waren in Hälfte 2 die Gaustadter mit ihren Kräften am Ende. Durch einen Konter gelang den Hamburgern kurz vor Schluss das 1:1. In der letzten Spielminute konterte auch Gaustadt noch einmal, doch nach einem Strafraumfehler wurde dieser Angriff noch abgepfiffen und das Spiel endete unentschieden.
Punktgleich mit Hamburg aber mit dem schlechteren Torverhältnis wurde der RKB Solidarität Bamberg-Gaustadt mit acht Punkten und 4:4 Toren Dritter bei der deutschen Meisterschaft. Den Titel sicherte sich die Mannschaft vom RMSV Düsseldorf. Als Kommissäre fungierten die Gaustadter Gerhard Alt und Reiner Fuchs. rf
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