Neunkirchen am Brand

Gasvertrag wird verlängert

Soll die Gemeinde Neunkirchen den bestehenden Konzessionsvertrag für das Gasversorgungsnetz mit N-Ergie kündigen? Der Vertrag läuft aus. Schon in der April-Sitzung zeigte ein Vertreter von N-Ergie die...
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Soll die Gemeinde Neunkirchen den bestehenden Konzessionsvertrag für das Gasversorgungsnetz mit N-Ergie kündigen? Der Vertrag läuft aus. Schon in der April-Sitzung zeigte ein Vertreter von N-Ergie die Folgen auf und plädierte für Verlängerung des Vertrags.

Von einem neutralen Berater wollten die Gemeinderäte nun einen Ratschlag hören. Dazu wurde Markus Brautsch vom Institut für Energietechnik (IFE) eingeladen, dem sich etliche Gemeinden angeschlossen haben, um in Sachen Energieversorgung optimal und neutral beraten zu werden. "Diese Rekommunalisierung ist nichts Neues. Aber die Gemeinde tritt dann in die Rolle des Netzbetreibers", sagte Brautsch.

Die Rekommunalisierung habe zur Folge, dass auch alle Verpflichtungen an die Kommune übergehen, was gerade für kleine Gemeinden schwierig werden könnte. So müssten sie beispielsweise auch Fachpersonal vorhalten. Von Null müsste die Gemeinde aufbauen.

Eine zehnjährige Vertragsverlängerung sei üblich, beantwortete der neutrale Fachmann Holger Kotouc' (Grüne) Frage. Und auch Bettina Wittmanns (Grüne) Frage, ob man auch "grünes" Gas zum Kunden bringen könnte, bestätigte Brautsch. "Die Wahl des Energieträgers ist entkoppelt vom Netzbetreiber", meinte Brautsch. Die Konzession könnte auch neu ausgeschrieben werden, antwortete er auf eine Frage des Dritten Bürgermeisters Andreas Pfister (SPD). "Wir machen ein großes Fass auf, bei 10 200 Euro im Haushalt pro Jahr. Das ist ein Promillebetrag. Wir sollten den Vertrag verlängern und das Thema beenden", regte Anton Spatz (SPD) an.

Einstimmig wurde daraufhin beschlossen, den Vertrag mit N-Ergie zu verlängern. map

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