Gädheim
Gemeinderat

Gädheim schließt sich vielleicht der Aktion Mitfahrbank der Gemeinde Knetzgau an

Der Gemeinderat Gädheim befasste sich in seiner Sitzung am Dienstagabend mit einer Vielzahl kleinerer Punkte. Bürgermeister Peter Kraus (CSU) gab bekannt, dass die Allianz Main & Haßberge in ihrer näc...
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Der Gemeinderat Gädheim befasste sich in seiner Sitzung am Dienstagabend mit einer Vielzahl kleinerer Punkte.
Bürgermeister Peter Kraus (CSU) gab bekannt, dass die Allianz Main & Haßberge in ihrer nächsten Sitzung das Förderprogramm zur Revitalisierung der Ortskerne beschließen werde und dann der Gemeinderat dem Programm noch zustimmen und die Förderhöchstbeträge für die Gemeinde Gädheim festlegen müsse. Man habe auch das Thema Mitfahrbank diskutiert und strebe zusammen mit der Gemeinde Knetzgau eine einheitliche Struktur, eventuell auch über ein Leader-Projekt, an. Ob sich die Gemeinde Gädheim daran beteiligen wolle, werde der Gemeinderat dann noch entscheiden müssen, sagte er.
Es ging weiter um die Schäden am Putz im Gemeinschaftsraum der alten Schule in Ottendorf. Wie Bürgermeister Kraus mitteilte, ist der Putz begutachtet worden. Aufgrund von vielfachem Überstreichen und Überputzen der alten Wände wären die Entfernung des Wandputzes und ein komplett neuer Putz die sinnvollste Variante, erfuhr der Gemeinderat.


Für die Sportplatzpflege

Außerdem genehmigte das Gremium dem MSV Ottendorf einen freiwilligen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent von den Gesamtkosten in Höhe von 7800 Euro zur Anschaffung eines Rasenmäherroboters und eines Allzweckrasenmähers für die Sportplatzpflege.
Wie der Bürgermeister berichtete, hat eine Firma die restlichen Kanal-TV-Befahrungen in der Ortsdurchfahrt von Greßhausen vom Feuerlöschteich bis zum Anwesen Sahlender und in den Hausanschlüssen bis zu den Grundstücksgrenzen ausgeführt. Daher genehmigte der Gemeinderat die Rechnung der Firma in Höhe von 8760 Euro.
Auch die beauftragte Kanal-Innensanierung im Griesweg in Greßhausen wurde erfolgreich realisiert. Allerdings hielten nur zwei der sechs Haltungen der Dichtheitsprüfung stand. Derzeit wird eine beschränkte Ausschreibung vorbereitet. Geplant sind die weitergehende Sanierung sowie das Verpressen mit Kunstharz an einer Haltung.
Im Baugebiet Eichelberg III in Gädheim sind erneut Schäden in der Straße aufgetreten. Diesmal handelt es sich um Senkungen, die begutachtet, dokumentiert und der Baufirma mitgeteilt wurden. Zunächst jedoch wird die Situation beobachtet.


Zuschüsse fließen

Der angekündigte Zuschuss für die Biotopbäume in den Wäldern der Gemeinde Gädheim wurde durch das Amt für ländliche Entwicklung überwiesen. Insgesamt bekommt die Gemeinde 19 745 Euro für 105 Biotopbäume und 37 Totholzbäume, die nicht gefällt oder aufgeräumt werden. Davon liegen rund zwei Drittel in der Gemarkung Greßhausen und ein Drittel in der Gemarkung Ottendorf.
Mit den Arbeiten für das neue Geländer unterhalb des Friedhofs in Ottendorf hat der Bauhof bereits begonnen. Zunächst wurde ein Teilbereich des Pflasters ausgebaut, der Untergrund durch L-Steine gesichert und der Weg anschließend wieder gepflastert. Die Geländerstützen werden im Lauf der nächsten Woche montiert.
Nachdem im Gemeinschaftsraum der alten Schule Gädheim der Schall ein großes Problem war, hat Bürgermeister Peter Kraus nach Gesprächen mit der entsprechenden Firma einen Auftrag für passende Schallschutzelemente in Höhe von rund 2300 Euro vergeben.
Am Spielplatz am Sportplatz in Gädheim wurde ein neues Spielgerät aufgebaut. An den Spielplätzen am Hirtenplatz in Ottendorf und in Greßhausen wurden die Sonnensegel, die gleichzeitig als Sandkastenabdeckung dienen, installiert. ul


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