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FWO investiert weiter kräftig

Kronach — In der letzten Verbandsversammlung der Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) wurde einstimmig der Wirtschaftsplan 2015 beschlossen. Dieser hat ein Volumen von 33,4 Milli...
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Kronach — In der letzten Verbandsversammlung der Fernwasserversorgung Oberfranken
(FWO) wurde einstimmig der Wirtschaftsplan 2015 beschlossen. Dieser hat ein Volumen von 33,4 Millionen Euro, wobei 15,9 Millionen bei Aufwendungen und Erträgen sowie 17,4 Millionen Euro im Vermögensplan veranschlagt sind. "Damit werden neue Investitionen in Höhe von knapp fünf Millionen Euro freigegeben", teilte der Verbandsvorsitzende Heinz Köhler mit.
Die FWO rechnet mit einer Wasserabgabe über 14 Millionen Kubikmeter für das Jahr 2015, vergleichbar mit dem Vorjahr 2014. Danach ist die FWO weiterhin der größte Wasserversorger Oberfrankens. Rund 80 Mitarbeiter beschäftigt das kommunale Unternehmen mittlerweile. Mit dem Wirtschaftsplan werde weiter in die bereits gute Substanz der FWO und damit in die Verlässlichkeit der FWO für die Abnehmer in der Region investiert. "Wir nehmen unsere Verantwortung für die Region wahr", so Köhler.

Integration geht weiter

Rund 1,1 Milllionen Euro investiert die FWO in Maßnahmen, die die weitergehende Integration der Frankenwaldgruppe ermöglichen sollen. Im nördlichen Verbandsgebiet hat die FWO das Transportsystem der Frankenwaldgruppe übernommen und saniert dort bereits seit diesem Jahr die Anlagen auf eigene Rechnung.
Weiterhin ist neben Investitionen in neue Anlagen vor allem die Ertüchtigung von technischen Systemen in der Fernwirktechnik im Netz der FWO vorgesehen. Rund 1,5 Millionen Euro stehen für Ersatzbeschaffungen der Betriebs- und Geschäftsausstattung zur Verfügung. Rund eine halbe Million Euro wird für den Neubau einer Halle am Standort Rieblich beim Wasserwerk veranschlagt.

Wasserpreis bleibt stabil

Auch in 2015 wird der Betriebsaufwand hoch sein, erklärte der Werkleiter der FWO, Markus Rauh. Dies hängt vor allem mit dem seit Jahren laufenden Sanierungsprogramm zusammen. In wichtigen Bereichen wurden Mehrjahresprogramme aufgelegt, beispielsweise bei der Automationstechnik, um den neuesten Stand der Technik zu erreichen, so Rauh weiter.
Dennoch werde die Fernwasserversorgung Oberfranken den Wasserpreis auf dem abgesenkten Niveau der Jahre 2013 und 2014 belassen. red


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