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Marienweiher
Nominierung

FW Marktleugast setzen auf Reiner Meisel als Bürgermeisterkandidat

Sehr gut besucht war am Freitagabend die Nominierungsversammlung der Freien Wähler Marktleugast für die Kommunalwahl am 15. März 2020. Auch viele junge Leute waren in den Gasthof "Zwei Linden" in Mari...
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Reiner Meisel
Reiner Meisel

Sehr gut besucht war am Freitagabend die Nominierungsversammlung der Freien Wähler Marktleugast für die Kommunalwahl am 15. März 2020. Auch viele junge Leute waren in den Gasthof "Zwei Linden" in Marienweiher gekommen. Unter der Wahlleitung des stellvertretenden Landrates Dieter Schaar wurde Reiner Meisel mit 16 Ja- und drei Neinstimmen für das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Marktleugast nominiert.

16 Gemeinderatskandidaten

Eindeutig war die Nominierung der 16 Gemeinderatskandidaten mit 18 Ja- und einer Neinstimme. Reiner Meisel führt die Liste vor Setrick Röder, Evelyn Hahn, Nadine Günther, Marco Buß, Werner Schuberth, Theresa Wunder, Roland Thomas, Conny Weber, Kevin Brand, Andreas Heller, Sonja Kutnar, Julian Brand, Jörg Träder, Rüdiger Locht und Hermann Dörfler an. Ersatzkandidaten sind Sven Günther und Ulrike Geymeier.

Der Kulmbacher Landtagsabgeordnete der Freien Wähler (FW), Rainer Ludwig, blickte auf die letztjährige Land- und Bezirkstagswahl mit einem "Ergebnis der Superlative" zurück. Erstmals seien die Freien Wähler mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger sowie den Ministern Thorsten Glauber und Michael Piazolo an der Landesregierung beteiligt. Das homogene und partnerschaftliche Verhältnis mache die Freien Wähler für die Zukunft sehr optimistisch, und mit ihm, Rainer Ludwig, sei erstmals auch ein FW-Landtagsabgeordneter aus dem Stimmkreis Kulmbach-Wunsiedel in den Landtag eingezogen.

Im Jahr 2019 seien sechs Millionen Euro Stabilisierungshilfe in den Landkreis Kulmbach geflossen. Zudem sei Zweitstimmenkandidat Landrat Klaus Peter Söllner in den oberfränkischen Bezirkstag eingezogen. Rainer Ludwig sah in ihm die "Lichtgestalt" und den Impulsgeber der Freien Wähler im Landkreis, der im kommenden Frühjahr zum fünften Mal zur Wahl des Landrats antrete. Mit stellvertretendem Landrat Dieter Schaar, dem FW-Kreisgeschäftsführer Werner Burger, Grafengehaigs Bürgermeister, und 18 Kreisräten sah der Redner "eine Position der Stärke".

"In Marktleugast fest verwurzelt"

Dem Bürgermeisterkandidaten Reiner Meisel eile ein guter Ruf voraus. Er sei hier in Marktleugast fest verwurzelt und habe sehr gute Voraussetzungen für das Amt des Bürgermeisters. Rainer Ludwig blickte auf einen "bodenständigen sowie natur- und heimatverbundenen Mann".

Der Ortsverein Marktleugast der Freien Wähler sei aus der Geschichte heraus gewachsen, und Manfred Huhs habe Herausragendes für die Marktgemeinde und den Landkreis Kulmbach getan. Mit gleich zwei Bürgermeisterkandidaten, Reiner Meisel und Norbert Volk, aus dem Lager der Freien Wähler seien die Perspektiven für die Zukunft gestellt. Nur durch Gemeinsamkeit gewinne man wieder an Stärke, und das Projekt Ärztehaus sei ein sehr wichtiger Punkt für die Zukunft des Marktes Marktleugast. "Lasst uns gemeinsam diesen Drift nutzen", appellierte MdL Ludwig.

"Ich bin 57 Jahre alt, verheiratet mit meiner Frau Andrea, habe zwei Kinder und einen Enkel", stellte sich Reiner Meisel vor. Nach der Konsolidierung und einer soliden Haushaltspolitik gelte es nun, in die Zukunft zu investieren und der Demografie entgegenzuwirken. Um die Menschen hier zu halten, heiße es, weitere Betriebe anzusiedeln, Arbeitsplätze bereitzustellen und beste Voraussetzungen für die Jugend zu schaffen. Dazu zählten auch der weitere Ausbau der Digitalisierung, die Seniorenbetreuung und ein verbesserter ÖPNV. Wichtig seien zudem die Ortsentwicklung sowie der Bau von Mietwohnungen für junge Leute und Familien. Gut weiterzuführen sei zudem die Partnerschaft mit dem ungarischen Pilisszentivan. "Wir wollen Marktleugast für uns alle als eine lebens- und liebenswerte Gemeinde in die Zukunft führen", betonte der Bürgermeisterkandidat, der eine faire und sachliche Wahlwerbung machen möchte.

Meisel blickte auf eine "ausgewogene Kandidatenliste mit sehr vielen jungen Leuten" aus allen Ortsteilen, bis auf Neuensorg, das eine eigene Liste aufstellt. Nach der persönlichen Vorstellung aller Kandidaten wurde die Reihung der 16 Bewerber mit ganz großer Mehrheit angenommen.

"Hochburg bleiben"

"Das ist eine ansprechende Liste, die bei der Bevölkerung ankommen wird", betonte Altbürgermeister Manfred Huhs. Stellvertretender Landrat Dieter Schaar forderte alle auf, miteinander für Marktleugast nach vorne zu schauen. Die Marktgemeinde solle die Freie-Wähler-Hochburg bleiben. "Es gilt, im Gemeinderat im Miteinander um die besten Entscheidungen in Offenheit, Toleranz und Respekt für unser Marktleugast zu ringen!", forderte Zweiter Bürgermeister und Bürgermeisterkandidat Reiner Meisel. kpw

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