Steinberg
steinberg.inFranken.de  Der TSV Steinberg feierte den Meistertitel.

Fußballer schafften den Wiederaufstieg

Allen Grund zum Feiern hatten die Fußballer des TSV Steinberg, denn schließlich hat die erste Mannschaft nach dem doch etwas unglücklichen Abstieg aus der Kreisliga mit dem Titelgewinn in der Kreiskla...
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Der TSV Steinberg feierte den sofortigen Wiederaufstieg der Fußballelf in die Kreisliga. Unser Bild zeigt (von links) 2. Bürgermeister Gerhard Eidelloth, 2. Vorsitzenden Kevin Lang, BFV-Kreisspielleiter Egon Grünbeck, Spielführer Sebastian Scherbel, Trainer Pascal Zeiß und Vorsitzenden Christian Engelhardt.  Foto: Hans Franz
Der TSV Steinberg feierte den sofortigen Wiederaufstieg der Fußballelf in die Kreisliga. Unser Bild zeigt (von links) 2. Bürgermeister Gerhard Eidelloth, 2. Vorsitzenden Kevin Lang, BFV-Kreisspielleiter Egon Grünbeck, Spielführer Sebastian Scherbel, Trainer Pascal Zeiß und Vorsitzenden Christian Engelhardt. Foto: Hans Franz

Allen Grund zum Feiern hatten die Fußballer des TSV Steinberg, denn schließlich hat die erste Mannschaft nach dem doch etwas unglücklichen Abstieg aus der Kreisliga mit dem Titelgewinn in der Kreisklasse den sofortigen Wiederaufstieg geschafft.

Nicht unbedingt Favorit

Bei der Meisterschaftsfeier gab Spielführer Sebastian Scherbel unumwunden zu, dass nach dem Abstieg der Stachel schon tief gesessen sei und nicht sicher war, ob der Sprung zurück in die höchste Spielklasse im Kreis wieder auf Anhieb gelingen würde. In die gleiche Kerbe schlug zunächst auch Vorsitzender Christian Engelhardt, der darauf verwies, dass mehrere Führungsspieler den Verein verlassen hatten und der TSV deshalb nicht unbedingt zu den Favoriten zählte.

Respekt und Lob

Der Vorsitzende weiter: "Doch unsere Jungs zeigten von Saisonbeginn an, dass sie vorne mitspielen wollten." Scherbel ergänzte hierzu wenig später: "Jeder Spieler hat sein letztes Hemd gegeben, wobei der Zusammenhalt der Elf sein Übriges dazu beitrug." Der Kapitän sprach seinen Mitspielern Respekt und Lob für die an den Tag gelegten Leistungen aus, die letztlich dazu führten, dass zwei Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft in trockenen Tüchern war. Auch vergaß Scherbel nicht die Reserve-Mannschaft mit Coach Thorsten Förtsch aus Gifting, die treuen Zuschauer, die verlässlichen Fans und eine große Helferschar zu erwähnen.

BFV-Kreisvorsitzender und Kreisspielleiter Egon Grünbeck bekräftigte, dass der TSV Steinberg den Beweis angetreten habe, dass ein Abstieg nicht auch ein Untergang sein müsse. "Wer in einer Serie mit 30 Spieltagen 27 Mal an der Spitze steht und am Ende sechs Punkte Vorsprung auf seinen Verfolger aufweist, der hat es ohne Wenn und Aber einfach verdient, Meister zu sein." Mit viel Trainingseifer, Kameradschaft und Hingabe hätten die Steinberger Fußballer gezeigt, wohin sie gehörten. Er, Grünbeck selbst, freue sich darauf, den TSV wieder in der Kreisliga spielen sehen zu können. Bei der Übergabe der Urkunde und eines Fußballs wünschte er den TSV-Fußballern den Klassenerhalt. Bei seinem Rückblick auf den Saisonverlauf erinnerte Vorsitzender Christian Engelhardt daran, dass zwar auch schwächere Partien absolviert worden seien, jedoch die Mannschaft es verstanden habe, schon am nächsten Spieltag wieder nachzulegen. Herrlich sei es gewesen, dass ausgerechnet bei der Paarung an der Steinberger Kirchweih gegen die SG Kleintettau II/Buchbach mit einem 4:0-Heimsieg der Titelgewinn am vorletzten Spieltag perfekt gemacht wurde. Am Ende standen 67 Punkte und 89:25 Treffer zu Buche. Das Torverhältnis bedeutete die beste Abwehr und den drittbesten Sturm.

Bierkrug als Erinnerung

Bei seinen Dankesworten an die 24 im Einsatz gewesenen Spieler, denen er als Erinnerung einen Bierkrug überreichte, bezog er natürlich auch Coach Pascal Zeiß mit ein. Diesem gelang zu seiner Trainer-Premiere auf Anhieb die Meisterschaft.

Die Glückwünsche der Gemeinde Wilhelmsthal und der Rathauschefin Susanne Grebner übermittelte Zweiter Bürgermeister Gerhard Eidelloth. Er bestätigte den TSV-Fußballern, dass diese an einem Strang gezogen, eisernen Willen gezeigt und Durchschlagskraft bewiesen hätten.

Umrahmt wurde die Meisterfeier im TSV-Sportheim mit einer Bilderschau, dem in Willi-Astor-Manier auf die Mannschaft und den Saisonverlauf eingehenden Daniel Engelhardt, dem glänzend aufgelegten Gitarristen und DJ Stefan Hetz sowie den singenden Spielerfrauen und -freundinnen. hf

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