Neudrossenfeld
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Fußballer das Aushängeschild

Ein zufriedener Vorsitzender Gerald Weinrich malte bei der Jahresversammlung ein positives Bild des TSV Neudrossenfeld: "Der Verein hat sportlich, personell und finanziell keine Probleme." Es bestünde...
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Ein zufriedener Vorsitzender Gerald Weinrich malte bei der Jahresversammlung ein positives Bild des TSV Neudrossenfeld: "Der Verein hat sportlich, personell und finanziell keine Probleme." Es bestünden zwar noch Verbindlichkeiten, der Gegenwert der Sportanlagen sei jedoch immens. "Es geht uns besser als manchem Klub um uns herum, wir haben viel Geld in die Infrastruktur gesteckt", lautete sein Fazit.

Im Rückblick auf 2018 listete er den Kabinenumbau und zahlreiche Kleinigkeiten auf, die nicht so ins Auge fielen, aber Vorteile für alle brächten. Die Fußballer lägen weiter mit an der Spitze der Landesliga Nordost. Mit Turngruppen und der Herzsportgruppe räume man neben dem dominanten Fußball und dem Volleyball dem Breitensport entsprechend Platz ein.

Etwas kritisierte Weinrich die vermehrte Bürokratisierung, was das Ehrenamt erschwere.

Zu den Worten Weinrichs passten die Ausführungen von Schatzmeister Heiko Reuther. Er berichtete von steigenden Einnahmen im Sportbetrieb und bei der Vermietung des Kunstrasenplatzes. Die Revisoren Peter Heinrich und Mike Kaim lobten die vorbildliche und transparente Buchführung.

Bürgermeister Harald Hübner nannte den TSV eine lebendige Gemeinschaft, "die wir als Kommune gern unterstützen, weil sie auch in der Jugendarbeit tätig ist und den Namen Neudrossenfeld weit hinausträgt".

Die Abteilungsleiter zeigten auf, dass nahezu jeden Tag am Weinberg Sport getrieben wird. Thorsten Schirmer nannte die erste Fußballmannschaft ein Aushängeschild des Vereins. Die Reserve brauche in der Kreisliga noch einige Punkte für den Klassenerhalt. Besonders hob er Landesliga-Torwart Tobias Grüner hervor, der in der laufenden Saison nur einmal fehlte.

Jugendleiter Thomas Förster, zugleich Trainer der U 19, sagte mit etwas Stolz in der Simme: "Wir haben in der Spielgemeinschaft mit Trebgast und Harsdorf alle Altersklassen am Start, insgesamt sind im Verein 120 Kinder und Jugendliche." Die A-Junioren spielten um den Aufstieg in die Kreisliga. "Ich bin jetzt seit sechs Jahren Jugendleiter und in der 18. Saison Trainer, ich habe viele gute Entwicklungen gesehen", schloss Förster.

Carsten Böhm von der Volleyballabteilung bedauerte den Abstieg der ersten Damenmannschaft aus der Regionalliga, "aber wir greifen wieder an". Man könne auf eine breite Basis bauen, mit vier Damen- und zehn Jugendmannschaften sei Potenzial vorhanden. Einen Wunsch an die Gemeinde hatte er noch: eine Teeküche in der Turnhalle.

Martina Bauer von der Herzsportgruppe hat ein bisschen Sorgen, weil es Probleme bereitet, für die Übungsstunden Ärzte zu finden. "Es wäre schade, wenn wir deswegen die Gruppe auflösen müssten. Herzsport ist Reha-Sport und daher wertvoll", sagte sie. Horst Wunner

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