Forchheim
Wirtschaft

Fusion zur VR-Bank Bamberg-Forchheim ist juristisch unter Dach und Fach

Die Volksbank Forchheim und die VR-Bank Bamberg wurden anlässlich ihrer Fusion am Amtsgericht Bamberg als "VR-Bank Bamberg-Forchheim eG Volks- Raiffeisenbank" in das Genossenschaftsregister eingetrage...
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Gregor Scheller
Gregor Scheller

Die Volksbank Forchheim und die VR-Bank Bamberg wurden anlässlich ihrer Fusion am Amtsgericht Bamberg als "VR-Bank Bamberg-Forchheim eG Volks- Raiffeisenbank" in das Genossenschaftsregister eingetragen. Im Frühsommer hatten die Vertreter beider Banken mit großer Mehrheit für den Zusammenschluss beider Geldinstitute gestimmt.

Insgesamt betreut die neue VR-Bank Bamberg-Forchheim rund 100 000 Kunden in 42 Filialen und hat eine Bilanzsumme von rund zwei Milliarden Euro. Vorstandsvorsitzender der fusionierten Bank ist Gregor Scheller, der seit über 20 Jahren die Volksbank Forchheim führt. Sein Stellvertreter wird auch in Zukunft Joachim Hausner sein. Vorstandsmitglieder sind außerdem Alexander Brehm, bisher Volksbank Forchheim, sowie Bernhard Lamprecht, der zuvor im Vorstand der VR-Bank Bamberg war. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der fusionierten Bank ist Günter Schuster. Er war bislang Vorsitzender des Aufsichtsrates der VR-Bank Bamberg.

"Mit der Eintragung haben wir juristisch einen Meilenstein für unsere neue gemeinsame Bank bewältigt", meint Vorstandsvorsitzender Gregor Scheller. Am 23. November wird dann der technische Zusammenschluss beider Banken vollzogen. "Die Mitarbeiter beider Geldinstitute arbeiten seit Monaten mit Hochdruck daran, dass die technische Fusion für die Kunden reibungslos ablaufen kann", erklärt Scheller. Über Details zur technischen Umstellung, die zukünftige Bankverbindung etc. informiert die Bank über die Kundenberater in den Filialen sowie auf der Internetseite www.vrbank-bamberg-forchheim.de/fusion.

Mehr neue Kredite zugesagt

"Wir sind als neue große Bank mit gebündelter Fachkompetenz und soliden Geschäftszahlen für unsere Kunden ein leistungsstarker, verlässlicher Finanzpartner", freut sich Vorstandsvorsitzender Gregor Scheller laut Pressemitteilung. Die beiden jetzt vereinten Geldinstitute würden in diesem Jahr an ihren bisherigen Geschäftserfolg anknüpfen. Im neuen Haus wurden bis zum 30. August insgesamt 180 Millionen Euro Kredite neu zugesagt. Das sind 30 Millionen Euro mehr Kredit-Neuzusagen als im Vorjahreszeitraum. Im Bereich Forchheim waren dies 105 Millionen Euro und im Bereich Bamberg 75 Millionen.

Gleichzeitig erhöhte sich auch das betreute Kundenanlagevolumen im Gesamthaus um 90 Millionen Euro. Die Fusion findet rückwirkend zum 1. Januar 2019 statt. Zum 31. Dezember 2019 wird somit erstmals eine gemeinsame Bilanz für das Geschäftsjahr 2019 vorgelegt. red

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