Creidlitz
coburg.inFranken.de  Der mitgliederstarke VdK-Ortsverband Coburg-Stadtmitte hatte seine Hauptversammlung. Der Verein sieht seine Arbeit als sehr vielfältig und wichtig an.

Für soziale Gerechtigkeit

"Der VdK-Ortsverband Coburg-Stadtmitte ist einer der mitgliedsstärksten im VdK-Kreisverband Coburg." Das stellte der Vorsitzende Herbert Heerdegen, der seit drei Jahren im Amt ist, im Rahmen der Haupt...
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Susann Biedefeld (vorne, links), Thomas Nowak (hinten, Mitte) und Herbert Heerdegen (rechts daneben) mit treuen Mitgliedern und ehrenamtlichen Mitarbeitern, die für langjährige Mitgliedschaft oder mehrjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet wurden.  Foto: privat
Susann Biedefeld (vorne, links), Thomas Nowak (hinten, Mitte) und Herbert Heerdegen (rechts daneben) mit treuen Mitgliedern und ehrenamtlichen Mitarbeitern, die für langjährige Mitgliedschaft oder mehrjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet wurden. Foto: privat

"Der VdK-Ortsverband Coburg-Stadtmitte ist einer der mitgliedsstärksten im VdK-Kreisverband Coburg." Das stellte der Vorsitzende Herbert Heerdegen, der seit drei Jahren im Amt ist, im Rahmen der Hauptversammlung im Schützenhaus in Creidlitz fest. "Wir haben es auch im vergangenen Jahr wieder geschafft, ein interessantes Programm anzubieten", erinnerte er an die vielen geselligen Veranstaltungen und berichtete von einem erneuten Mitgliederzuwachs 2018.

Höhepunkte waren unter anderem die Mehrtagesfahrt nach Südtirol. Um den 960 Mitglieder starken Ortsverband weiterhin mit Leben zu erfüllen und auf Kurs zu halten, traf sich der Vorstandschaft fünf Mal. Erfreulich sei, dass bei der "Helft-Wunden-Heilen"-Sammlung das Ergebnis zum Vorjahr noch verbessert und mit Angelika Beilein eine zusätzliche Sammlerin gewonnen werden konnte. Der Vorsitzende hofft, dass sich weitere Mitglieder dem Sammler-Team anschließen.

Die Tätigkeiten des Vorstands hätten sich nicht nur auf den Ortsverband beschränkt, sondern auf viele weitere Bereiche. Beispielsweise habe man an verschiedenen Schulungen des VdK Bayern oder an Terminen und Aktionen des VdK-Kreisverbandes Coburg teilgenommen. Für den VdK-Kreisverband seien außerdem Marianne und Reinhard Wolf als Pflegebegleiter im Einsatz. Zudem stehe Reinhard Wolf als Berater und VdK-Lotse zur Verfügung. Im Seniorenbeirat der Stadt Coburg seien Angelika Beilein und er, Herbert Heerdegen, vertreten. Des Weiteren bringe er sich im "Seniorenpolitischen Arbeitskreis der Stadt Coburg" ein, sagte Heerdegen. Dort beschäftige sich das Gremium mit der Planung der Seniorenpolitik der Stadt Coburg. Als Vertreter fungiere Reinhard Wolf.

"Die ehrenamtliche Tätigkeit im VdK ist sehr vielfältig und wichtig", bilanzierte Heerdegen und merkte an, dass diese auch weiterhin für soziale Gerechtigkeit notwendig sei. Auch wenn die Arbeit nicht immer einfach sei, arbeite das Führungsteam gerne für die Mitglieder und den Sozialverband VdK. Er bedauerte, dass Vorstandsmitglieder aus verschiedenen Gründen ihre Arbeit in dem Gremium hätten einstellen müssen. Die Lücken konnten aber geschlossen werden. Für die Nachwahlen hatten drei Frauen ihre Mitarbeit im Führungsteam signalisiert. Sie wurden von den Anwesenden gewählt. Marion Habelitz wird künftig die Protokolle führen, während als Beisitzerinnen Carola Bornmann und Gisela Schubart tätig sein werden.

Frauenbeauftragte Käthe Hamberger berichtete, durchschnittlich würden 180 bis 200 Mitglieder besucht. VdK-Kreisvorsitzende Susann Biedefeld freute sich über den starken Mitgliedsverband und meinte: "Jedes neue Mitglied macht uns stärker, um unsere politischen Forderungen umzusetzen." Sie dankte für die geleistete Arbeit und kündigte als großes VdK-Kampagnenthema "Rente für alle" an. Nach Vorstellungen des VdK Deutschland müssten alle, ohne Ausnahme, in gesetzliche Rentenversicherung, sozusagen als Bürgerrente, einzahlen.

Dritter Bürgermeister der Stadt Coburg, Thomas Nowak, beleuchtete die Entwicklung der Grundsicherung im Alter oder dauerhafter Erwerbsunfähigkeit der Stadt näher. Während es im Jahr 2009 noch 245 Fälle und 279 Personen waren, sind es zehn Jahre später 465 Fälle und 532 Personen. Diese Zahlen sprächen Bände. Des Weiteren gab er bekannt, dass die Ergebnisse der Seniorenbefragung 2018 derzeit vom Seniorenarbeitskreis bearbeitet würden. Als ein wichtiger Punkt habe sich hierbei herauskristallisiert, dass Menschen im Alter möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden bleiben wollten. Hier leisteten Reinhard Wolf (ehrenamtlich) und Marion Habelitz hauptamtlich als Wohnraumberater hervorragende Arbeit in der Stadt Coburg.

Geehrt wurden Renate Seidl und Wilfried Grave für 25 Jahre Mitgliedschaft sowie Edda Schwanert für 30 Jahre. Darüber hinaus wurde Reinhard Wolf für seinen fünfjährigen ehrenamtlichen Einsatz geehrt und Dieter Schwarz sowie Karl-Heinz Fenzlein nach sechsjähriger Tätigkeit aus dem Ehrenamt verabschiedet. red

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